Ebnath
30.09.2019 - 17:16 Uhr

Im Sattel in die Heimat

Ein Traum geht in Erfüllung. Hans Prechtl reitet von Hirschau aus Richtung Ebnath.

Auf der M&M-Ranch: (von links) Maria Fischer, Hans Prechtl und seine Reitbeteiligung Anna-Maria Luber. Bild: soj
Auf der M&M-Ranch: (von links) Maria Fischer, Hans Prechtl und seine Reitbeteiligung Anna-Maria Luber.
Beim Ausritt: (von links) Anna-Maria Luber, Maria Fischer, Hans Prechtl. Bild: soj
Beim Ausritt: (von links) Anna-Maria Luber, Maria Fischer, Hans Prechtl.

Auf dem Rücken seines Pferdes einmal in seine ehemalige Heimat reiten, diesen Traum wollte sich Hans Prechtl schon lange erfüllen. Jetzt wurde der Traum Wirklichkeit: Vor wenigen Tagen starteten Prechtl und seine Reitbeteiligung Anna-Maria Luber von Massenricht bei Hirschau aus mit drei Pferden Richtung Ebnath. Ein Pferd davon war ein "Packpferd", das sie mit ihren Schlafsäcken und sonstigem Material, was sie zum "Überleben" in der Wildnis brauchten, beladen hatten.

Der erste Halt wurde nach circa 30 Kilometern eingelegt. In der Hammermühle bei Eschenbach wurde zum ersten Mal übernachtet. Am nächsten Tag brachen Pferde und Reiter dann früh Richtung Ebnath auf. Dort wurden sie abends um halb sechs auf der „Haid“ bei seinem Bruder Willi Prechtl und seiner Nichte Maria Fischer empfangen. Hier gefiel es den Gästen so gut, dass sie zwei Nächte verbrachten.

Schließlich starteten sie zu Dritt mit Nichte Maria, auch selbst eine begeisterte Reiterin, einen sechsstündigen Ausritt Richtung Mehlmeisel zu der M&M-Ranch Melanie und Manuel Berger. Von dort ging es weiter zum Bayreuther Haus, wo sie einen Zwischenstopp einlegten, um sich mit einer Brotzeit und kühlen Getränken wieder etwas zu stärken.

Das nächste Ziel hieß Ölbrunn. Dort war Hans Prechtl mit seinen elf Geschwistern auf dem Bauernhof aufgewachsen. Nach einem zusätzlichen Zwischenstopp in der Gaststätte "Zur schönen Aussicht" bei der Schwester von Hans ging es dann über Grünberg entlang der Fichtelnaab wieder zurück auf die Haid nach Ebnath, wo sie dann von Bruder Willi Prechtl empfangen wurden. Gut gestärkt und erholt trabten die zwei Wanderreiter bei schönstem Wetter wieder zurück Richtung Hammermühle. Am Montagabend kamen sie wohlbehalten in ihrer Heimat Massenricht bei Hirschau an. 150 Kilometer hatten sie somit auf ihren Pferden zurückgelegt. „Es war ein sehr schöner Wanderritt bei herrlichem Wetter“, so Hans Prechtl. Damit ging ein Traum des geborenen Ölbrunners endlich in Erfüllung.

 
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