09.07.2021 - 13:00 Uhr
EbnathOberpfalz

Vorstand der Krieger- und Soldatenkameradschaft um zwei Personen erweitert

In der Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft in Ebnath konnte die Führungsriege wieder mit fünf Personen besetzt werden. Aufgrund der Pandemie verzeichnete der Verein im vergangenen Jahr nur wenige Aktivitäten.

Das Bild zeigt (vorne von links) Hans Rochholz (stellvertretender Vorsitzender), Manfred Riedl (Vorsitzender) und Werner Kaden (Kassier). In der hinteren Reihe stehen (von links) Manfred Kratzer (Schriftführer), Bürgermeister Wolfgang Söllner und Josef Söllner (Geehrter).
von Autor SOJProfil

Neuwahlen und Ehrungen standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft im Schützenhaus. Vorsitzender Manfred Riedl konnte neben den Mitgliedern auch Bürgermeister Wolfgang Söllner begrüßen. Kreisvorsitzender Thomas Semba hatte sich entschuldigt.

Vor den Neuwahlen freute sich Vorsitzender Manfred Riedl darüber, dass der künftige Vorstand um zwei auf fünf Personen erweitert werden kann. So werden Manfred Kratzer als Schriftführer und Alexander Schmidt als stellvertretender Kassier unterstützen. Des Weitere wurden bei der von Bürgermeister Söllner geleiteten Abstimmung Manfred Riedl als Vorsitzender, Hans Rochholz als stellvertretender Vorsitzender und Werner Kaden als Kassier bestätigt

Eingeschränkte Aktivitäten

Während der Versammlung wurde der verstorbenen Mitglieder Walter Neumeier und Hubert Hetzer sowie aller Gefallenen und Vermissten der Weltkriege gedacht. Vorsitzender Riedl ging in seinem Rückblick auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr ein. Aufgrund der Corona-Pandemie seien diese sehr eingeschränkt gewesen. Die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag fanden ausnahmsweise am Sonntag in einem überschaubaren Rahmen statt. Er zeigte sich in diesem Zusammenhang verärgert, dass die Staatsregierung durch ihre Informationen den Eindruck erweckt habe, als seien die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag nicht möglich.

Die Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge konnte ebenso beschränkt durchgeführt werden. Hier dankte der Vorsitzende dem Sammelpersonal Fritz Kuriczak und Hans Rochholz. An den Volksbund konnten 251,45 Euro abgeführt werden. Auch seien wieder Mitglieder an runden Geburtstagen besucht und gratuliert worden. Im März fuhren die Mitglieder Hans Rochholz und Alexander Schmidt nach Mellrichstadt zur Beschussprüfung der Vereinskanone und zweier Handböller. An dieser Stelle dankte er Bürgermeister Wolfgang Söllner, der hierfür kostenlos das Gemeindefahrzeug zur Verfügung stellte. Der Verein zählt 45 Mitglieder, darunter ein Krieger, zwei aktive Soldaten, 38 Reservisten und vier, die sich zum Deutschen Soldatentum bekennen. Kassier Werner Kaden berichtete von einer geordneten finanziellen Situation, was Kassenprüfer Josef Söllner bestätigte.

Friede auf der Welt zerbrechlich

Bürgermeister Söllner bedankte sich in seinem Grußwort für das ehrenamtliche Engagement der Kameradschaft. Er erwähnte dabei vor allem die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag in Ebnath und Grünlas, die Sammlungen für die Kriegsgräber an Allerheiligen sowie für das Böllerschießen zu festlichen Anlässen. Wichtig sei es, das Gedenken an die Gefallenen und Vermissten zu bewahren und die Gesellschaft immer wieder daran zu erinnern, wie zerbrechlich der Friede auf der ganzen Welt sein könne.

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Ebnath
Info:

Ehrungen

  • Für die 10-jährige Mitgliedschaft bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft wurde Josef Söllner mit Ehrenurkunde und Ehrennadel ausgezeichnet.
  • In Abwesenheit wurden geehrt: Siegbert Pöllath (40 Jahre), Alexander Pöllath (25 Jahre) und Herbert Rubenbauer (10 Jahre).
  • Vorsitzender Manfred Riedl und Bürgermeister Wolfgang Söllner bedankten sich bei den Geehrten für die langjährige Treue zur Kameradschaft.
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