Ebnath
08.01.2020 - 13:17 Uhr

Zeit nehmen für andere

Ebnaths Bürgermeister Manfred Kratzer dankt beim Neujahrsempfang allen, die sich ehrenamtlich engagieren. Sein spezieller Dank galt jemand Besonderem.

Dank und Anerkennung zollte Bürgermeister Manfred Kratzer (rechts) beim Neujahrsempfang drei Gemeindebürgern für ihr herausragendes Engagement in und für die Gemeinde Ebnath. Unser Bild zeigt (von links) Allgemeinarzt Dr. med. Jochen Geißler, Zweite Bürgermeisterin Heidi Philipp, Reinhold Schraml und Lucia Kratzer. Bild: br
Dank und Anerkennung zollte Bürgermeister Manfred Kratzer (rechts) beim Neujahrsempfang drei Gemeindebürgern für ihr herausragendes Engagement in und für die Gemeinde Ebnath. Unser Bild zeigt (von links) Allgemeinarzt Dr. med. Jochen Geißler, Zweite Bürgermeisterin Heidi Philipp, Reinhold Schraml und Lucia Kratzer.

Eine Brotzeit, einen Blumenstrauß und das Ebnather Wappen hatte Bürgermeister Manfred Kratzer beim Neujahrsempfang im „Handgepäck“, mit denen er einen Bürger ehrte, einer Bürgerin seinen Dank zum Ausdruck brachte sowie zu einem Praxisjubiläum gratulierte.

Letztgenanntes galt dem ortsansässigen Allgemeinmediziner Dr. Jochen Geißler, den Bürgermeister Manfred Kratzer stellvertretend aus dem Kreis der geladenen Selbstständigen und Freiberufler besonders begrüßte. Der Hausarzt hat vor exakt drei Jahrzehnten die Arztpraxis seines Vaters übernommen. Das Gemeindeoberhaupt dankte den Hausarzt für 30 Jahre Dienst am Menschen und überreichte ihm das Ebnather Wappen verbunden mit dem Wunsch, er möge seinen Beruf in der kleinen Gemeinde noch lange ausüben.

Als eine herausragende Person, die im sportlichen Bereich Akzente setzt, sei Reinhold Schraml vom Schützenverein „Freischütz“ Grünlas zu bezeichnen. Seit Jahrzehnten engagiert er sich im Verein, hob der Rathauschef hervor, dabei insbesondere im Jugendbereich. Besondere Verdienste und Anerkennung habe sich der Schützenbruder dadurch erworben, weil er als Einziger an allen der seit vier Jahrzehnten stattfindenden Schießen der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Neusorg teilnahm. Für das Gemeindeoberhaupt sei dies ein Beweis dafür, wie wichtig für Reinhold Schraml der der Schießsport ist. „Disziplin, Wille und Freude waren für ihn die Triebfeder, immer dabei zu sein“, hob Kratzer hervor und überreichte als Zeichen der Anerkennung eine kräftige Brotzeit.

Der letzte Dank des Gemeindeoberhauptes galt nach seinen Worten einer ganz besonderen Person, die sich in den vergangenen sechs Jahren für die Kommune engagiert und damit Verdienste erworben hat. „Mit ihrer Kraft, ihrem Geist, ihrer Hingabe und Inspiration hat sie das Geschehen in der Kommune nachhaltig positiv beeinflusst, kostenfrei und unentgeltlich.“ Gemeint war Lucia Kratzer, Ehefrau des Bürgermeisters, die ihm den Rücken freigehalten habe, damit er sich mit klarem Kopf um die wichtigsten Dinge der Gemeinde kümmern konnte. Als Zeichen der Anerkennung für ihre unermüdliche Unterstützung und für ihre Heimat überreichte ihr der Bürgermeister einen Blumenstrauß.

Weitere Dankesworte galten der Seniorenbeauftragten Christa Schinner, der Familienbeauftragten Heike Weiß und Bianca Küspert sowie der Jugendbeauftragten Antonia Ritter und nicht zuletzt der Behindertenbeauftragten, Zweite Bürgermeisterin Heidi Philipp, die allesamt ihre Tätigkeit mit großem ehrenamtlichen Engagement erfüllen. In diesem Zusammenhang hob der Bürgermeister hervor, dass „Zeit nehmen für andere“ heute nicht immer selbstverständlich sei. Die Ausübung dieser Ehrenämter sei ein wichtiger Bestandteil des sozialen Zusammenlebens meinte der Bürgermeister. Sein „Vergelt`s Gott“ galt zudem den Mitarbeitern der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Neusorg und all jenen, die verschiedene Hilfeleistungen in der Kommune während des Jahres, manchmal unerkannt, im Hintergrund erledigen.

 
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