Bei dem Stück sorgte Roland Fritsch mit technischen Effekten für Blitz und Donner. Der größte Kracher aber war das Stück selbst, das die Verantwortlichen des neu gegründeten Verein ausgesucht hatten. Mit „Malefiz - Donnerblitz“, einem ländlichen Schwank in drei Akten von Ralph Wallner, hatten sie eine sehr gute Wahl getroffen.
Nach langen Wochen des Probens freuten sie alle Beteiligten, dass sie das Stück nun endlich dem Publikum präsentieren konnten. Der Pfarrheim-Saal war ausverkauft. Allen Akteuren merkte man die Spielfreude an. Sämtliche Rollen waren wieder hervorragend besetzt. Und wenn die Blitz-Burgl (Meike Birner) und die Sonnen-Res (Bettina Kummer) miteinander fetzten, hatten die Zuschauer ihre helle Freude und es flossen Lachtränen.
Zum Inhalt: Der arme Schneider Zwirn (Marco Meier) überlegt, wie es wohl wäre, wenn er das Wetter beeinflussen könnte. Dann würde er wohl mit einem heftigen Regenschauer die Verlobung seiner Tochter (Elisabeth Falk) mit dem ungeliebten Hochzeiter (Christoph Hecht) sprichwörtlich ins Wasser fallen lassen. Unerwartet tauchen zwei leibhaftige Wetterfeen auf, und in seinem Leben blitzt und donnert es gewaltig. Kann das zu einem guten Ende führen?
Nach der Aufführung, aber auch schon bei den einzelnen Szenen, erhielten die Schauspieler riesigen Applaus. Da die beiden Vorstellungen am Freitag und Samstag, 4. und 5. Januar, ebenfalls schon ausverkauft sind, findet am Sonntag, 6. Januar, um 19.30 Uhr eine zusätzliche Vorstellung statt. Karten gibt es zum Preis von sechs Euro bei Sylvia Falk (09622/4501, Montag bis Freitag von 16 bis 20 Uhr) und an der Abendkasse.














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