Letztmals in größerem Stil renoviert worden war das Kirchlein 1975 anlässlich des Heimatfests in Ehenfeld. In den vergangenen Jahren setzte der Zahn der Zeit dem Gebäude arg zu. Im Mauerwerk verursachte die Feuchtigkeit sowohl innen wie auch außen große Schäden.
Die jetzigen Hofbesitzer Richard und Christine Kummer renovierten nun mit vielen fleißigen Helfern das Gebäude. Sie legten das Mauerwerk außen frei und schützten es vor Feuchtigkeit. Innen wurde der Boden angehoben, wurden neue Bodenplatten verlegt. Auch der Altar, die Bänke und die Außentür wurden saniert. Den Altar machte Gerhard Basler wieder zu einem Schmuckstück, und um die Bänke kümmerte sich fachmännisch die Schreinerei Maier. Der Zimmermann Tobias Birner verhalf der Eingangstür wieder zu neuem Glanz. Die Helfer leisteten insgesamt rund 400 ehrenamtliche Arbeitsstunden. Für die entstandenen Materialkosten steuerte die Kirchenverwaltung 300 Euro bei, und auch die Dorfgemeinschaft beteiligte sich finanziell.
Nach Abschluss der Arbeiten segnete Pfarrer Hans-Peter Bergmann das im neuen Glanz erstrahlende Kleinod. Der Geistliche sagte: "Die in der Natur stehende Kapelle ist ein Ort, an dem man sich besinnen und mit Gott ins Gespräch kommen kann.“ Viele Pfarrangehörige beteiligten sich an der Andacht mit Segnung, die der Kirchenchor musikalisch gestaltete. Zusammen mit Kirchenpfleger Joachim Winkler und Pfarrgemeinderatssprecherin Anita Falk dankte er allen ehrenamtlichen Helfern.
Vielleicht ist die Kapelle dann im nächsten Jahr nicht nur das Ziel eines Bittgangs, sondern wird auch wieder öfter für Kreuzwege und Maiandachten genutzt. Vorher müssen aber noch der Außenbereich um das Gebäude und der Kreuzweg hergerichtet werden, damit er auch für ältere Gläubige wieder begehbar ist.














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