Wer etwas über gefühlvolle, einfühlsame Männer und taffe, aufgeklärte, junge Frauen erfahren wollte, war bei der Premiere des Stückes „A so a bläde Gschicht“ von Christina Rothammer genau richtig. Die Aktiven des Theatervereins haben sich inzwischen einen guten Ruf erspielt, und so war es auch nicht verwunderlich, dass im vollbesetzten Pfarrsaal in Ehenfeld auch viele Besucher aus der Umgebung waren.
Traditionell geht es bei den Aufführungen schon vor dem eigentlichen Stück los. Manuel und Kilian Falk moderierten die Veranstaltung an. Sie kritisierten die immer schlimmer werdenden Vorgaben und Auflagen in den verschiedenen Gebäuden, die zur Stadt Hirschau gehören. Auch über den personellen und technischen Aufwand, den der Verein im Vorfeld bezüglich Bühnenbild und Lichttechnik betrieben habe, informierten sie und dankten für die große Unterstützung.
Regisseur Christian Gnan hatte wieder ein glückliches Händchen bei der Besetzung der einzelnen Rollen. Die Akteure überzeugten und sorgten immer wieder für Lacher und hervorragende Unterhaltung.
Zur Geschichte: Die gefeierte Romanautorin Rosalie von Ruttenstein sucht auf einem abgelegenen Bergbauernhof Ruhe für die Fortsetzung ihres Bestsellers, doch statt kreativem Schreiben bringt der Aufenthalt Verwirrung und Chaos. Unter falschem Namen nimmt sie sich auf dem Hof von Anni und Hubert ein Zimmer und wird plötzlich zur Figur ihrer eigenen Erzählung. Das Liebeswerben des Dorfbriefträgers und ein Urlaubspaar aus dem hohen Norden führen zu skurrilen Situationen und unerwarteten Wendungen.
Durch Umbaumaßnahmen an der Bühne haben auch die Zuschauer am rechten und linken Rand einen noch besseren Blick auf das Geschehen. Tickets gibt es bei den üblichen Online-Vorverkaufsstellen. Wer Unterstützung benötigt, kann sich bei Sabine Siegler melden, Telefon 0175/6674073. Ticketpreise: Parkett 8 Euro, Erhöhung 9 Euro. Restkarten, soweit vorhanden, sind an der Abendkasse erhältlich. Gespielt wird noch am Samstag, 28. Februar, Sonntag, 1. März, und Samstag, 7. März. Wegen der großen Nachfrage gibt es eine Zusatzvorstellung am Freitag, 6. März. Beginn jeweils um 19 Uhr. Ein unterhaltsamer, kurzweiliger Abend im Ehenfelder Pfarrsaal ist garantiert.













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