Als "Problemleitung" bekannt ist die Quell-Leitung zum Hochbehälter der Wasserversorgung Ellenfeld, wie Bürgermeister Alfred Stier betonte. Die Leitung ist "uralt" - in der Vergangenheit gab es vermehrt Rohrbrüche. Die 1800 Meter lange Leitung ist Wasserwart Winfried Hecht zufolge aus den Jahren 1958 und 1959 und aufgrund der Materialermüdung extrem anfällig. In der Oktobersitzung des Stadtrats beschäftigte sich das Gremium mit dem Antrag des Ellenfelder Ortssprechers Hans Reger auf Erneuerung der Zuleitung und der Quellfassung zum Hochbehälter Ellenfeld.
"Dass das gemacht wird, ist gar keine Frage", sagte Stadtrat Gottfried Beer (SPD). Er bemängelte aber, dass Stadtratskollege Kurt Fischer (CFWG) namentlich im Beschlussvorschlag genannt ist und mit der Planung und Organisation der Maßnahme beauftragt werde. Hubert Häring (CFWG) pflichtete Beer bei: "Es steht kein Wort von Ausschreibung drin!" Bürgermeister Alfred Stier erklärte: "Natürlich müssen wir Angebote einholen." Warum das dann nicht im Beschlussvorschlag stehe, fragten die Räte. "Preiswerter werden wir's nicht bekommen", erwiderte Stier.
Die Maßnahme soll - ähnlich wie die Wasserversorgung in Iglersreuth diesen Sommer - schnell und unkompliziert abgehandelt werden. Der Stadtrat stimmte unter Ausschluss von Kurt Fischer ab. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Maßnahme unter Beteiligung der Baggerfirma von Matthias Scharnagl aus Großkonreuth und Kurt Fischer unter Einbezug des städtischen Bauhofs für 2019 zu planen und organisieren. Die Planungsarbeiten wird die Firma "M+E" aus Erbendorf durchführen.















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