05.02.2019 - 11:59 Uhr

Enkel überraschen ihren Opa mit Liedern

Jahrzehntelang prägte Andreas Wehrl das musikalische Leben Illschwangs in der Pfarrei und beim Männergesangverein. Das spiegelte sich an seinem 85. Geburtstag wider.

Vertreter der politischen und kirchlichen Gemeinde, der Männergesangverein und die Enkel gratulierten Andreas Wehrl zu seinem 85. Geburtstag. Bild: no
Vertreter der politischen und kirchlichen Gemeinde, der Männergesangverein und die Enkel gratulierten Andreas Wehrl zu seinem 85. Geburtstag.

Nicht nur der Männergesangverein brachte ein Ständchen. Die Enkel überraschten ihren Opa mit Liedern, die auf ihn Bezug nahmen und teilweise im Dialekt gesungen wurden. Glückwünsche sprachen unter anderem MGV-Vorsitzender Josef Geitner, Bürgermeister Dieter Dehling, Pfarrer Markus Priwratzky und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Andrea Falk, aus.

Seit 67 Jahren ist Andreas Wehrl Mitglied im Männergesangverein. 1969 übernahm er das Amt des Chorleiters. 40 Jahre übte er es aus, bis ihn gesundheitliche Gründe zum Aufhören zwangen. Früher gehörte er als Klarinettist zur Stammbesetzung der Illschwanger Blaskapelle, die Teil des MGV war. Beim Dorfabend erfolgte 2010 die Ernennung zum Ehrenchorleiter. Von 1975 bis 2004 hatte er auch noch den MGV Haunritz dirigiert.

Im kirchlichen Bereich leitete er von 1955 bis 2003 den katholischen Kirchenchor und war auch als Organist jahrzehntelang aktiv. Für besondere Anlässe stellte er eine kleine Bläsergruppe zusammen, die an besonderen Tagen wie Fronleichnam oder beim Empfang der Gößweinstein-Wallfahrer zu hören war. Das musikalische Talent bekam er von seinem Vater in die Wiege gelegt. Vom damaligen Sulzbacher Stadtorganisten Heinz Fruth bekam er Klavierunterricht. Zusätzlich absolvierte er an den Wochenenden eine kirchenmusikalische Ausbildung durch die Diözese Eichstätt.

Andreas Wehrl wurde am 2. Februar 1934 in Illschwang geboren. Zusammen mit fünf Geschwistern wuchs er im Anwesen der Familie direkt neben der Kirche auf. Seine Eltern betrieben eine Schuhmacherei sowie eine kleine Landwirtschaft. Nach der Schulzeit erlernte er das Schuhmacherhandwerk und unterstützte dann zu Hause seinen Vater. Danach arbeitete er von 1959 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1994 als Mälzer.

1962 heiratete er Johanna Fuchs aus Utzenhofen. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Sechs Enkel gratulierten zum 85. Geburtstag. Gesundheitlich ist der Jubilar angeschlagen, was seine Bewegungsfreiheit stark einengt.

 
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