„Ihr seid die stillen Heldinnen und Helden unserer Gemeinde“, betonte Ensdorfs Bürgermeister Hans Ram. Mit einer großen Packung Espresso-Bohnen als kleines Dankeschön besuchte der Rathaus-Chef die örtliche Caritas-Sozialstation. Pflegedienstleiterin Christel Knorr berichtete, dass über die Weihnachtsfeiertage mehr als 250 Menschen, von Ensdorf bis Emhof und von Ursensollen bis Kastl, zuhause betreut und gepflegt werden. Zusätzlich seien zwei Personen damit beauftragt, täglich mehr als 60 Frauen und Männer mit frisch zubereitetem Essen zu versorgen. Weil sich die Pflegekräfte auch gegenseitig unterstützen und aushelfen, sei man eine starke Mannschaft, hob die Pflegedienstleiterin hervor. Insgesamt 45 Pflegekräfte sorgten dafür, dass Menschen solange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld leben können.
Die zweite Station des Bürgermeisters war das Ensdorfer BRK-Seniorenheim St. Jakobus, wo er der Heim- und Pflegeleiterin Lydia Brandl ebenfalls Espresso-Bohnen überreichte. Dabei war es ihm ein besonderes Anliegen, den Verantwortlichen für die Corona-konformen Besuchsmöglichkeiten zu danken, denn die Angehörigen dürfen mit gültigem Test wieder zu ihren Verwandten und Bekannten im BRK-Heim. „Dies bedeutet für die Pflegekräfte einen erheblichen Mehraufwand“, stellte Lydia Brandl fest. Der Bürgermeister erkundigte sich auch nach dem Weihnachtswunsch der Pflegekräfte. „Wir wünschen uns, dass die 60 Frauen und Männer, die in unserem Haus wohnen, endlich wieder in Normalität leben dürfen“, sagte die Leiterin. Ram dankte den 65 Pflegekräften, dass sie den ihnen anvertrauen Menschen trotz Pandemie auch dieses Jahr ein besinnliches Weihnachtsfest ermöglichten.














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