Macht ein Batteriespeicher in der Gemeinde Ensdorf Sinn? In der Gemeinderatssitzung im Mai hat Manfred Graf von der Firma Enerpeak aus Regenstauf den geplanten Batteriespeicher für Ensdorf vorgestellt. Dabei betonte er, dass der Abstand zur Wohnbebauung mindestens 200 Meter betragen muss und lärmmindernde Maßnahmen sicherstellen, dass die Lärmimmissionen tags und nachts die Grenzwerte nicht überschreiten. Zudem präsentierte Graf Testergebnisse eines unabhängigen Instituts zur Brandsimulation von Batteriespeichern in Containern, um Bedenken hinsichtlich der Brandgefahr zu adressieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Ensdorf.
Ein weiteres Thema war die Rentabilität des Projekts. Laut Graf rechnen die Investoren bei einer Investitionssumme von 50 bis 60 Millionen Euro mit einer Rendite von mindestens 15 Prozent. Zudem verbleiben 90 Prozent der Gewerbesteuer in der Standortgemeinde.
In der Juli-Sitzung des Gemeinderats sollten Beschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplans und zum Bebauungs- und Grünordnungsplan gefasst werden. Aufgrund vieler offener Fragen schlug Bürgermeister Hans Ram jedoch vor, die Entscheidung zu vertagen und eine Informationsveranstaltung für die Bürger anzubieten. Zudem plant der Bürgermeister, mit interessierten Gemeinderäten zwei bereits in Betrieb befindliche Anlagen in Arzberg zu besichtigen.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.