01.06.2018 - 15:02 Uhr
EnsdorfOberpfalz

Plan liegt seit März im Rathaus

Über den Stand der Planungen für die Umbaumaßnahme des Sportheims der DJK Ensdorf hat sich die örtliche SPD informiert. Anregungen für die Maßnahme kamen vom Inklusionsbeauftragten.

DJK-Vorsitzender Markus Bauer (links) und Inklusionsbeauftragter Josef Leikam (vorne) erläutern den SPD-Mitgliedern anhand der Pläne die Umbaumaßnahmen am Sportheim.

„Es ist immer gut, wenn man die Anregungen eines Betroffenen bereits bei der Planung mit einbauen kann", zeigte sich DJK-Vorsitzender Markus Bauer von den Vorschlägen des Inklusionsbeauftragten der Gemeinde begeistert. Der Umbau bezieht sich auf den Eingangsbereich und die Terrasse des Sportheims. So soll eine Treppe errichtet werden. Dadurch werde es möglich, vom Übungsraum in die Toilette im Keller zu gelangen, ohne die Sportgaststätte durchqueren zu müssen. Die Rampe, die geplant ist, um die Terrasse zu erreichen, sollte nicht mehr als sechs Prozent Steigung aufweisen, informierte Josef Leikam, Inklusionsbeauftragter der Gemeinde.

DJK-Vorsitzender Bauer berichtete weiter, dass sich bei Beratungen mit dem Inklusionsbeauftragten Lösungen ergeben hätten, im Eingangsbereich des Sportheims eine behindertengerechte Toilette einzurichten.

Josef Leikam ist nicht nur bei baulichen Fragen ein kompetenter Ansprechpartner. Er weiß auch um Finanzierungsmöglichkeiten für die Baumaßnahmen, die speziell die Barrierefreiheit betreffen. „Wir werden die gesamte Terrasse soweit anheben, dass die Stufe zum Hauseingang überflüssig wird", informierte der Bauherr.

Gemeinderat Werner Scharl erkundigte sich nach dem Stand der Maßnahme. Bauer erklärte, dass der Plan seit März im Rathaus sei. Da die Unterschriften der Nachbarn vorlägen, dürfte der Genehmigung durch den Gemeinderat nichts mehr im Wege stehen", meinte Gustl Berschneider.

SPD-Vorsitzender Hans Ram gab zu bedenken, dass für dieses Jahr nicht ein Euro für die Baumaßnahmen am DJK-Sportheim im Haushalt eingeplant ist. Der neue Vorstand, der voller Tatendrang den letzten Sanierungsabschnitt am Sportheim angehen wolle, werde auf diese Weise allein gelassen, monierte Ram. Markus Bauer erläuterte noch, dass durch die Erneuerung des Kellers unter der Terrasse die DJK mehr Speichermöglichkeiten für das Warmwasser der Solaranlage schaffen könne. SPD-Vorstandsmitglied Sigrid Gebhardt erwähnte, dass die Baumaßnahme auch der Sportgaststätte zu Gute komme. Wenn die Sportler nicht mehr durch den Gastraum gehen müssten, werte das auch wesentlich die Pizzeria auf.

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