(sön) Der alte Brauch, dass Firmpaten fünf Jahre lang ihren Patenkindern nach dem Bruderschaftsfest mit Andacht und Prozession eine Brotzeit spendieren, hat in Ensdorf lange Tradition. Der Überlieferung nach spendierten die Paten dabei drei Knackwürste, eine Semmel und einer Maß Bier, berichtet August Berschneider. Nachdem der Brauch Jahrzehnte abgekommen war, rief er ihn vor mehr als 30 Jahren wieder ins Leben. Seitdem lädt die Freiwillige Feuerwehr die Bevölkerung alljährlich am Bruderschaftssonntag zum „Knackwurstfest“ auf dem Kirchenvorplatz ein. Am Sonntagnachmittag ließen sich viele bei brütender Hitze Knackwürste und einige Seidel Bier oder auch Kaffee und Kuchen schmecken, feierten unbeirrt bis in den späten Abend. Das gesellige Miteinander stand im Mittelpunkt. Man unterhielt sich, traf viele Bekannte und Freunde, die zu diesem Anlass zum Teil von weit her wieder nach Ensdorf gekommen waren. Leider konnte man nicht viele der Firmlinge mit ihren Paten sehen. Dafür kamen Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren Rieden und Thanheim zu den Ensdorfer Floriansjüngern, um mit ihnen gemeinsam ein geselliges Knackwurtsfest zu feiern.
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