06.06.2021 - 12:26 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Bund fördert schnelles Internet für Erbendorf mit 2,4 Millionen Euro

Die Stadt Erbendorf erhält weitere Fördergelder von der Bundesregierung, um den Breitbandausbau auch auf den Dörfern voranzutreiben. Über 100 Haushalte sollen profitieren.

Der Breitbandausbau im Gemeindegebiet von Erbendorf wird vom Bund mit Zuschüssen in Höhe von bis zu 60 Prozent gefördert.
von Externer BeitragProfil

Die Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch (SPD) und Albert Rupprecht (CSU) haben jeweils in Pressemitteilungen bekannt gegeben, dass die Stadt Erbendorf im Rahmen des Bundes-Förderprogramms zur Unterstützung des Breitbandausbaus einen Zuschuss in Höhe von 2,41 Millionen Euro erhält. Damit sollen vor allem bisher noch unterversorgte Gebiete an das schnellere Internet angebunden werden.

Wie Uli Grötsch mitteilt, übernimmt der Bund rund 60 Prozent der Gesamtinvestition in Höhe von 4,02 Millionen Euro. „In Erbendorf werden über 100 private Haushalte von schnellerem Internet profitieren, sowie das Krankenhaus. Wie wichtig, schnelles Internet ist, hat die Pandemie schonungslos vor Augen geführt“, betont Grötsch.

"Das Warten auf Downloads oder langsamen Seitenaufbau hat nun auch für zahlreiche Ortsteile der Stadt Erbendorf ein Ende", erklärt Albert Rupprecht. Am Dienstag habe er von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in einer Videoschaltung den Zuwendungsbescheid für den Breitbandausbau erhalten. Die Zuwendung der Förderung habe sich von ursprünglich 1,4 Millionen auf 2,4 Millionen Euro erhöht. "Gerade im ländlichen Raum kommt dem Breitbandausbau im Hinblick auf gleiche Lebensbedingungen in Stadt und Land besondere Bedeutung zu. Es freut mich daher sehr, dass wir in Erbendorf mit den Mitteln des Bundes die Dateninfrastruktur aufrüsten können", erklärt Rupprecht weiter.

Auch Bürgermeister Johannes Reger freut sich über diese Mitteilung: "Der ländliche Raum hat im Bereich Lebensqualität mit den Städten gleichgezogen, wenn nicht sogar diese überholt", teil er mit. Dazu gehöre der Zugang zu Bildung und Arbeit. "Für uns ist es von Bedeutung, dass dieser Zugang auch auf den Dörfern möglich ist, so dass auch dort digitaler Unterricht und die Entwicklung von Dienstleistungsbetrieben möglich sind."

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