01.10.2020 - 12:28 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Erbendorf: Neuer Mängelmelder wird bei Bürgern gut angenommen

Auf der Homepage der Stadt Erbendorf gibt es seit Juni einen Mängelmelder. Rund 20 Meldungen sind darüber schon eingegangen. Das Instrument soll der Verwaltung helfen für mehr Sicherheit zu sorgen.

Über die Homepage der Stadt Erbendorf ist es seit Juni möglich, über ein Kontaktformular Mängel im Stadtgebiet zu melden.
von Lucia Seebauer Kontakt Profil

Seit Juni existiert auf der neu gestalteten Internet-Webseite der Stadt Erbendorf dieser Mängelmelder. Dabei handelt es sich um eine Art Kontaktformular, das Bürger ausfüllen können, um die Verwaltung über Mängel im Stadtgebiet zu informieren. "Dazu gehören zum Beispiel zerstörte und zugewachsene Hinweistafeln und Schilder, Straßenschäden, defekte Straßenbeleuchtung, Müllablagerungen und andere Dinge, die die öffentliche Sicherheit gefährden oder dem Stadtbild schaden", heißt es auf der Webseite.

Schwemme an Meldungen

"Ich dachte anfangs, dass wir eine Schwemme an Schnickschnack-Meldungen bekommen werden", gibt Bürgermeister Johannes Reger offen zu. Seit Anfang Juli sind rund 20 Meldungen bei der Stadtverwaltung angekommen. Darunter sei kein Schnickschnack gewesen, sondern wichtige Hinweise. Zum größten Teil kommen Anfragen, um die sich der städtische Bauhof kümmern kann. Dazu gehören wilde Grüngutablagerungen oder nicht funktionierende Straßenlaternen. "Wir sind ja nicht überall. Daher bin ich zufrieden. Der Mängelmelder funktioniert." Doch auch große Themen liegen den Bürgern am Herzen. So werden auch ramponierte Straßen ans Rathaus weitergegeben. Nicht jedes Anliegen könne sofort behoben werden. Jedoch kündigte Reger in der vorletzten Sitzung des Stadtrats auf der Trasse von Wildenreuth in Richtung Friedersreuth bereits Ausbesserungsarbeiten an. Generell möchte der Bürgermeister, dass Probleme bezüglich Verkehrsangelegenheiten in der Stadt entweder direkt an ihn persönlich oder über den Mängelmelder auf der Homepage der Stadt herangetragen werden. Diese sollen dann weiter im Bauausschuss behandelt werden.

Bitte um Solidarität

"Rund ein Drittel der Themen betrifft Privatleute." Unter anderem wird auch kritisiert, wenn Büsche aus den Gärten herauswachsen und weit in den Gehweg hineinragen. "Gerade das ist auch ein Thema für die Barrierefreiheit", sagt Reger. Zwar könne die Stadt hier nicht direkt eingreifen, aber der Bürgermeister appelliert eindringlich, dafür zu sorgen, dass Gehwege frei bleiben. "Ich bitte hier um Solidarität. Das hilft älteren Menschen und Personen mit Rollatoren oder Kinderwagen."

Die Stadtwerke lieferten im Stadtrat in Erbendorf Stoff für Diskussionen

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