30.06.2021 - 09:15 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Erbendorfer Stadtrat wirft Blick auf wichtige Dinge in Steinwaldkommune

Unter dem Stichwort „Anfragen“ beleuchtet SPD-Stadtrat Anton Hauer unter anderem den Kinderspielplatz im Kreinzl. Die Stadträte äußern sich auch zu anderen Themen, zu denen der Bürgermeister umgehend Stellung bezieht.

In den Mittelpunkt seiner kritischen Anmerkungen rückte SPD-Stadtrat Anton Hauer den neuen Kinderspielplatz im Kreinzl.
von Werner RoblProfil

In der Erbendorfer Stadtratssitzung schlossen Anfragen der Stadträte die Tagesordnung. Anfragen kamen dabei aus der SPD-, der CWL- und der FW-Fraktion.

Kinderspielplatz am Kreinzl

Nach den Plänen der Stadt Erbendorf wird das Bolzplatz-Gelände beim Sportzentrum am Kreinzl mit einem Kinderspielplatz ergänzt. Die Arbeiten schreiten voran. Die bei den Mädchen und Buben äußerst beliebte Seilbahn wurde bereits im vorigen Jahr umgesiedelt. Folgen werden weitere Geräte, zu denen auch ein Kletterturm mit Rutsche und eine Schaukel gehören. Das Areal unweit am Kreinzl beleuchtete Anton Hauer (SPD) in der öffentlichen Sitzung des Stadtrates. In den Fokus seiner kritischen Anmerkung rückte er das – seiner Ansicht nach - „fehlende Konzept“. Die Anmerkung wollte Bürgermeister Johannes Reger so aber nicht im Raum stehen lassen: „Dahinter steckt sehr wohl ein Konzept. Das setzen wir auch um“, versicherte das Erbendorfer Stadtoberhaupt.

Eingeschränkte Sicht

Einen weiteren Blick richtete Hauer auf die nicht einsehbaren Bereiche wegen der Hecken an der Pfarrgasse, am Kaiserberg beziehungsweise an der Bräugasse. Priorität habe die Sicherheit, mahnte Hauer und forderte, dass die Hecken zurückgeschnitten werden. „Wir werden uns der Sache annehmen“, versprach der Rathaus-Chef.

Ferienprogramm

Unter dem Stichwort „Ferienprogramm“ empfahl der SPD-Stadtrat, dass die beiden Jugendbeauftragten, Johannes Dostler und Martin Kastner, in die Planungen mit eingebunden werden. Das sei doch der Fall, konterte Bürgermeister Reger.

Gemeindederby

Zu Wort meldete sich auch Dritter Bürgermeister Reinhold Kastner. Der SPD-Kommunalpolitiker eröffnete dem Gremium, dass man beabsichtige, ein „Gemeindederby“ mit den beiden Fußball-Stadtvereinen TSV Erbendorf und SV Wildenreuth auf die Beine zu stellen. Als ersten Austragungsort wählte man das Erbendorfer Sportzentrum. Im kommenden Jahr soll die Veranstaltung in Wildenreuth stattfinden. Anstoß – so Kastner – sei am 17. Juli um 17 Uhr. „Den Wanderpokal stiftete Bürgermeister Reger. Der Bessere soll gewinnen“, ließ Kastner in der öffentlichen Sitzung des Erbendorfer Stadtrates anklingen.

Entsorgung von Grüngut

Die Entsorgung der Grüngutabfälle thematisierte Zweiter Bürgermeister Bernhard Schmidt (Freie Wähler): „Da ist auch die Stadt in der Pflicht“, kommentierte der Fraktionsvorsitzende seinen Wunsch nach einem entsprechenden Container. „Es muss ja nicht gleich ein perfekter High-Tech-Behälter sein“, fügte er seinem Anliegen hinzu. „Aber einer, der nicht hinterher – wie in der Abladestelle Schadenreuth - einen Besuch in der Waschanlage erforderlich macht.“ Dazu nahm Bürgermeister Reger wie folgt Stellung: „Es wird an einer Lösung gearbeitet. Bis dahin werden wir jedoch mit der Deponie Schadenreuth leben müssen.“ Nach einer befriedigenden Lösung suche man laut Reger auch beim Thema Glascontainer.

Steinwaldhaus und TV-Beitrag

Als eine „erfreuliche Sache“ bezeichnete CWL-Stadtrat Franz Schraml die Übernahme des Pfabener Steinwaldhauses durch einen Investor aus der Region. Erfreut zeigte sich der CWL-Fraktionsvorsitzende auch über die Tatsache, dass sich ein Fernsehteam für einen Beitrag über „Regenerative Landwirtschaft“ entschieden habe. In den Mittelpunkt des bereits ausgestrahlten TV-Berichtes rückte der Landwirt Reinhard Häupl aus Thann bei Erbendorf.

Corona

Unter der Überschrift „Corona im Schnelldurchgang“ warf Bürgermeister Johannes Reger – wie schon in den zurückliegenden Sitzungen – erneut auch einen Blick auf die aktuelle Pandemie-Lage. „Wir hoffen, dass es so bleibt“, kommentierte er die aktuellen Inzidenzwerte. „Auch weiterhin werde ich im Stadtrat darüber informieren“, versicherte der Vorsitzende. „Die Türen des Rathauses sind wieder geöffnet“, fügte er seinem Beitrag zur derzeitigen Lage hinzu.

Baufortschritte, Stadtspaziergänge, Schlaglöcher

Als Tagesordnungspunkt gesetzt war erneut auch der Blick auf die Investitionen und Baufortschritte der aktuellen Projekte. „Die Erdarbeiten am Kinderspielplatz laufen“, informierte er über die Maßnahme im Kreinzl. Fortgeführt würden laut Reger auch die als „Stadtspaziergänge“ bekannten Rundgänge durch die Straßen der Steinwaldkommune. In den Blickwinkel rückte Reger unter anderem auch die derzeit laufenden Maßnahmen Tagespflege, Bräugasse 18 und 23 und Erweiterung Kinderhort. „Aktuell meldet der Mängelmelder diverse Schlaglöcher“, ergänzte Reger an anderer Stelle, um danach einen gedanklichen Blick auf die wilden Grüngut-Ablagerungen in der Natur zu werfen. „Ich bitte darauf zu verzichten!“, mahnte der Bürgermeister eindringlich: Schließlich gebe es andere Möglichkeiten. „Zum Beispiel die Kompostierung.“

Auch Bauanträge standen auf der Tagesordnung

Erbendorf
Dritter Bürgermeister Reinhold Kastner von der SPD (Dritter von links) zeigte sich erfreut: „Der TSV Erbendorf und der SV Wildenreuth stellen ein Gemeindederby auf die Beine.“

„Da ist auch die Stadt in der Pflicht.“

Dritter Bürgermeister Bernhard Schmidt (FW) bezüglich eines passenden Containers für Grüngutabfälle

 

 

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