23.07.2020 - 09:52 Uhr
ErbendorfOberpfalz

"Ihr sollt viel Aufregendes erleben!"

"I will follow him" schallte zu Beginn des Abschlussgottesdienstes des Evangelischen Kindergartens Regenbogen in Erbendorf. Die Vorschulkinder seien auf ihrem Weg ins Ungewisse nicht alleine, sagte Pfarrer Christoph Zeh.

von Redaktion ONETZProfil

"Gott behüte Dich" steht in großen Buchstaben in einem Löwenmaul geschrieben, das Pfarrer Christoph Zeh jedem der zwölf Vorschulkinder überreichte. Denn er möchte, dass jedes der Kinder viel Schönes, Aufregendes, Spannendes und Tolles in der Schule erlebe. "Und wenn es einmal nicht so gut in der Schule läuft, denkt immer daran, Gott begleitet und behütet Euch auf Euren Wegen", sagte der Pfarrer.

Zuvor hatte Zeh die Geschichte von Daniel erzählt, der eine Reise in die Fremde unternahm. Dort kannte er niemanden, habe aber schnell einen neuen Freund gefunden, den König. Der König aber, so lautete es in der Geschichte, habe ein Gesetz erlassen, dass keine Götter angebetet werden dürften. Dennoch hielt Daniel an seinem Glauben fest und wurde deswegen von seinem Freund, dem König, den Löwen zum Fraß vorgeworfen - so wollte es das Gesetz. Doch auch in dieser schwierigen Zeit kam Daniel nicht von seinem Glauben ab und Gott beschützte ihn.

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Erbendorf

So wünschte es sich Pfarrer Zeh auch für die Vorschulkinder, die Anfang September ihren neuen Weg in der Schule finden werden. Sicherlich werden sie auch neue Freunde finden und sich rasch eingewöhnen. Auf diesem Weg bekamen die Kinder auch eine kleine Schultüte und allerhand Lesestoff von Kindergartenleiterin Brunhilde Minnich und ihren Mitarbeiterinnen überreicht. Kurzweilig und mit vielen Liedern war dieser Abschied, den manche Mama oder mancher Papa auf der Tribüne mit einer kleinen Träne im Auge verfolgte.

Eltern segnen ihre Kinder selbst

Pfarrer Zeh hätte normalerweise am Ende des Gottesdienstes die Kinder gesegnet, was aufgrund der Corona-Pandemie dieses Jahr jedoch nicht möglich sei. "Aber wir können das heute ganz praktisch protestantisch machen", fand der evangelische Pfarrer eine einfache Lösung, da alle Getauften einen Segen aussprechen könnten. "Daher werden Euch nun Eure Eltern segnen", sagte Zeh und erteilte mit ihnen den Segen für die Kinder. Derweil legten die Eltern ihren Kindern die Hand auf.

Nach dem Gottesdienst ging es für die Vorschulkinder noch in den Kindergarten zu einer zünftigen Abschlussfeier mit Schnitzeljagd und Pizza. Hier waren die Eltern jedoch "nicht erwünscht".

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