23.07.2021 - 16:21 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Wahrzeichen im Steinwald: Das „Schwammerl“ bleibt vorerst erhalten

Ein Teil des Verweilplatzes im Steinwald war morsch. Großes Gerät musste anrücken, um die Sicherheit wieder herzustellen.

von Jochen NeumannProfil

Ein Wahrzeichen im Steinwald ist das „Schwammerl“: ein Unterstand bei Regen oder fürs Brotzeitmachen. Jetzt wäre es beinahe verschwunden. Denn der Baum, der das Dach trägt, musste gestutzt werden. Revierförster Carsten Klöble hatte in den vergangenen Tagen deswegen viel um die Ohren. Denn bei der Sicherheitsüberprüfung des Baumes mit einer Unterstellmöglichkeit auf dem Weg vom Waldhaus zum Oberpfalzturm, kurz „Schwammerl“ genannt, wurden Baumschäden festgestellt. Unter anderem ist der Baum an manchen Stellen morsch geworden. „Teile der Baumkrone drohten aufgrund Krankheitsbefalls des Baumes abzubrechen“, erklärte Klöble.

Vor kurzem wurde deshalb zum „Schwammerl“ schweres Gerät geschafft, um den Baum wieder verkehrssicher zu machen. Die Bayerischen Staatsforsten beauftragten hierfür das Unternehmen Laugwitz aus Mitterteich. Mit seinem Harvester war Herbert Laugwitz ohnehin vor Ort.

„Operation geglückt, der Patient hat überlebt“, freute sich Revierförster Klöble. Die mit Pilzen befallene Baumkrone wurde mit dem Harvester soweit abgetragen, dass das Dach um den Stamm erhalten bleiben konnte. „Bei den Arbeiten sind zum Glück keine Stammteile des Baumes herausgebrochen oder unkontrolliert heruntergefallen.“

Von den vier Kronenteilen konnte ein gesunder Teil erhalten werden. „Für mindestens zwei Jahre kann das jetzt so bleiben. Wir werden den Baum regelmäßig weiter kontrollieren“, kündigte der Revierförster an. „Doch mit der Zeit wird man sich über einen Neubau dieser Erholungseinrichtung Gedanken machen müssen.“

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