Im Stadtrat wartete Geschäftsleiterin Heike Biersack zur „temporären Zwischenlösung“ an der Kindertagesstätte mit aktuellen Zahlen auf und erklärte: „In unserer vorschulischen Einrichtung werden insgesamt 144 Kinder betreut.“ Zur Kinderkrippe sprach sie von 26 Neuanmeldungen und damit einer Vollbelegung für das gesamte Betreuungsjahr 2021/2022. Sie teilen sich auf in jeweils 13 Kinder in der Vormittags- und Ganztagsbetreuung. Die Warteliste enthält bereits fünf Einträge. Wie Leiterin Elvira Brand ergänzend meldet, sind Aufnahmen stets im September Januar, Februar und März möglich.
Auch Kinder mit Migrationshintergrund
Zur Belegung des Kindergartens berichtete Biersack von 118 Kindern, 78 aus dem bisherigen Bestand, 24 Neuanmeldungen und 16 Wechslern aus der Kinderkrippe. Die Ganztagsbetreuung mit Mittagessen nehmen 77 Kinder in Anspruch, 41 Kinder erhalten nur die Vormittagsbetreuung. Zirka 20 Prozent (23) dieser Kinder haben einen Migrationshintergrund.
Die Stadt lässt sich diese Tageseinrichtung einiges kosten. Der Einzelplan 4 des Haushaltsplans 2020 schließt mit einem Abgleich von minus 499 650 Euro. Dieser Fehlbetrag dürfte sich im laufenden Jahr erhöhen. Der Bau der Städtischen Kindertagesstätte entstand in den Jahren 1969/70. Nach der ersten Sanierung und Erweiterung mit einem Kostenaufwand von 2,2 Millionen Mark wurde sie am 8. Juli 1994 wieder ihrer Bestimmung übergeben.
Ständiger An- und Umbau
Während der Umbauzeit hatten 100 Buben und Mädchen eine Bleibe im Pfarr- und Jugendheim gefunden. Das ab August 2013 verankerte Recht auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege veranlasste die Stadt zu einer erneuten Erweiterung. Die erste Kinderkrippe nahm ab September 2009 ihre Betreuungsaufgaben für 24 Kinder wahr. Die offizielle Einweihung folgte am 27. Januar 2013 in Verbindung mit einem Tag der offenen Tür. Für dieses Jahr stehen nach Beschluss des Stadtrats erneut umfangreiche An- und Umbaumaßnahmen an.















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