17.09.2020 - 14:31 Uhr
EschenbachOberpfalz

"Temporäre Lösung": Container für Kindergarten Eschenbach

Der städtische Kindergarten in Eschenbach platzt aus den sprichwörtlichen Nähten. Deshalb entscheidet sich der Stadtrat, aktiv zu werden.

Der Geräteraum des Kindergartens soll zu einem Speiseraum umgestaltet werden. Anstelle des .Regals wird künftig eine Küchenzeile an der Wand stehen.
von Walther HermannProfil

Die zunehmende Nachfrage kann der städtische Kindergarten in Eschenbach nicht mehr abdecken. Deshalb hat der Stadtrat bereits in seiner Sitzung im Juli erforderliche Maßnahmen beschlossen, um die Aufnahmekapazität zu erhöhen. Beschlüsse aus dem nicht-öffentlichen Teil dieser Sitzung gab Bürgermeister Marcus Gradl nun in der September-Sitzung bekannt.

Beim Thema Kindergarten sprach er von einer „temporären Lösung“. Dazu zählte er den Umbau eines Geräteraums zu einem Speiseraum und das Aufstellen eines Containers als Betreuungsraum für eine weitere Gruppe.

Des Weiteren informierte er über die Vergabe der Möblierung für die künftigen Bibliotheksräume im ehemaligen Vermessungsamt, über die Anschaffung von Bücherei-Software und die Genehmigung der anfallenden Mehrkosten für den Umbau des Vermessungsamts.

Mehrere Wortmeldungen gab es zum Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“. Seniorenbeauftragter Klaus Lehl informierte über einen Seniorensprechtag, der ab Oktober jeweils am ersten Montag im Monat von 15 bis 16 Uhr angeboten wird. Als Ansprechpartner wird auch Wohnraumberater Udo Müller anwesend sein.

Bereits vor dem Ausbau der Jahnstraße hatte der Stadtrat Gespräche über eine Fußgängerampel im Bereich der Markus-Gottwalt-Schule geführt. Auf die Frage von Thomas Ott nach der Umsetzung dieses Vorhabens, erklärte Gradl: „Es fehlt noch ein Beschluss.“ Udo Müller erinnerte daraufhin an einen Jour-fixe-Termin, bei dem die Ampelanlage beschlossen worden sei. Der Bürgermeister kündigte daraufhin abschließende Gespräche an.

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Was den neugestalteten Stadtboten betrifft, sprach sich Peter Lehr dafür aus, die redaktionelle Gestaltung „nicht nach außen zu vergeben“. Sie sollte vielmehr im Ort bleiben. „Wir haben an den Kostengünstigsten vergeben“, entgegnete der Bürgermeister. Details dazu – wie von Lehr in der Juli-Sitzung gefordert – kündigte er für den nicht-öffentlichen Teil der Sitzung an.

Die Schranke zu einem Stellplatzbereich der Camper neben dem "Hexenhäusl" war beschädigt worden und ist deshalb erneuerungsbedürftig. Als Lehr im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Betriebs im "Hexenhäusl" wegen einer Reparatur nachfragte, erklärte Gradl: „Was in drei bis vier Jahren nicht geschehen ist, kann nicht von heute auf morgen erledigt werden. Die Vorbereitungen laufen bereits.“

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