Zum Antrag auf Errichtung von vier bis fünf E-Ladestationen des Unternehmens „DA&DG“ (Die Auto- & Dienstleistungsgesellschaft) nahm Josef Ritter in der jüngsten Stadtratssitzung Stellung. Er verwies auf die Standortverlegung der Ritter Group mit Neubau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes mit Wohnungen. Er sprach Elektrofahrzeugen eine große Zukunft zu. Da auf dem Firmengelände für den eigenen Betrieb acht Ladestationen entstehen werden, bot er auf der vorbeiführenden öffentlichen Straße kostengünstige Ladepunkte an, die mit 40 bis 80 Kw einspeisen. Es stellte sich für ihn nun die Frage, ob die Stadt auf den neben der Straße für Lastkraftwagen eingerichteten Stand- und Parkstreifen E-Ladeplätze zulässt „Die E-Mobilität kommt ins Rollen“, zeigte sich Ritter überzeugt. Für die Abrechnung der entnommenen E-Leistung könne er sich ein Kartensystem vorstellen.
Den Einwand von Korbinian Dunzer, dass „zapfende Fahrzeuge“ Lkw-Parkplätze blockieren, entkräftete Ritter mit dem Vorschlag, die E-Ladezeit von 7 bis 20 Uhr zu begrenzen, „denn dann kommen erst die Parker“. Nach seinen Beobachtungen sind tagsüber ohnehin nicht mehr als zwei Parkflächen belegt. „Woher kommt der Strom, ist er grün?“, wollte Jürgen Schäffler wissen. „Das lässt sich vertraglich regeln“, versicherte Ritter. Als Thomas Ott nach Ladestellen „eventuell auch im Stadtgebiet“ nachfragte, gab Ritter zu bedenken, dass die angebotenen Ladestationen nur als Angrenzer an sein Betriebsgelände vorgesehen sind. Dunzer sah die Ladestationen als eine „Ergänzung“ für die kommende Tankstelle an der Schlodererkreuzung. Die Zustimmung des Gremiums zum Vorhaben der „DA&DG“ war verbunden mit der Vorgabe, dass die genauen Standorte mit der Verwaltung noch abzuklären sind.















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