Mit einen Parcours, der Geschicklichkeit, Wissen und etwas Ausdauer erforderte, bereicherte die Waldjugend das Sommerferienprogramm von Jugendforum und Vereinen. Der Holzweg, ein „Kind“ der Waldjugend, bot dazu optimale Voraussetzungen. Im Pavillon, er diente als "Waldkonferenzraum", informierte Horstleiter Walter Seltmann über die Inhalte des Rundkurses und die jeweiligen Anforderungen. „Zeigt, was in euch steckt“, rief er den Kindern zu, die sich in Dreiergruppen auf den Weg machten – gefolgt von interessierten Eltern.
Der erste Teil des Weges führte durch den Skulpturenwald. Dort war Beobachtungsgabe gefordert. Gefragt war nach der Anzahl der Skulpturen (15) wie Kranich, Adam und Eva, Bär oder Elefantenkopf. Mit Kraft und etwas Geschicklichkeit konnten am Köhlerplatz Punkte gesammelt werden. Ein ein Meter langes und zehn Zentimeter starkes Stammteil musste möglichst weit geworfen werden. „Welchen Umfang hat dieser Baum auf einem Meter Höhe?“ Wissen und nicht Kraft erbrachten hier die Punkte. Im Vorteil waren all jene, die ihre eigene Körpergröße wussten. Denn es gilt die Regel: Die Weite der seitlich ausgestreckten Arme entspricht der Körpergröße.
Am Barfußpfad sollten die jungen Waldläufer erneut ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Es galt, Zapfen zwischen zwei Äste zu klemmen und in einen Korb zu werden. Im Verlauf von sechs Würfen stellte sich mitunter Routine ein. Zu einer „Waldrallye“ bot sich der Waldspielplatz an. Es galt das Kletterhaus zu erklimmen und nach dem „Abstieg“ über die Rutsche zum Start zurückzulaufen. Mitzuführen bei diesem Staffellauf war ein Zapfen, der dem nächsten Läufer der Gruppe übergeben werden musste.
Bei der Station „Spechtbau“ erwartete die Gruppen ein Wissensquiz „Wie gut kennst du dich in der Natur aus?“. Den Fragen waren jeweils mehrere Lösungsangebote beigegeben. Zum Fragenkatalog gehörten: „Wie alt können Bäume werden?“ (1000 Jahre), „Welcher Nadelbaum wirft als einziger im Winter seine Nadeln ab?“ (Lärche), „Wie werden junge Wildscheine genannt?“ (Frischlinge), „Wie viele Meter kann eine Schnecke in der Stunde zurücklegen?“ (vier Meter) und „Von welchen Nachmietern werden Spechthöhlen bewohnt?“ (Fledermäuse, Baummarder, Eichhörnchen, Hornissen). Mit einem Vogelkonzert endete der abwechslungsreiche, lehrreiche und in Teilen anspruchsvolle Parcours. Die Gruppen bekamen fünf Vogelstimmen zu hören und mussten aus ihnen Uhu, Specht, Kuckuck, Amsel und Habicht erkennen.
Zur Auswertung der mitgeführten Teilnehmerbögen mit Preisvergabe traf sich Jung und Alt am Pavillon, wo jedes Kind eine Erinnerungsurkunde erhielt. Die Erstplatzierten freuten sich über Erste-Hilfe-Set, Puzzle und Malbücher.














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