Klein, aber fein. Diesen Eindruck machte „Matth sei Wirtshaus“ auf die Teilnehmer der Einweihungsfeier. Das kleine Wirtshaus an der Ecke Ledergasse/Obere Schloßgasse ist nur einmal monatlich und bei Bedarf, wie zum Beispiel Geburtstage, Klassentreffen und Vereinsanlässe, geöffnet. Am 3. Juli findet der „Tag des offenen Brauhauses“ statt. Im Nebentrakt befindet sich die Brauanlage des Kommunbier-Vereins, dessen Erzeugnisse regen Zuspruch finden. Matthias Haberberger hatte das in die Jahre gekommene Einfamilienhaus vor fünf Jahren erworben und ihm drei Jahre lang mit Pausen und viel Eigenleistung beim Umbau neues Leben „eingehaucht“. Vor dem Segnungszeremoniell sprach er von eingebrachten Ideen und etwas Phantasie, hieß Firmenvertreter, gute Freunde und Mithelfer willkommen und erinnerte an zwei Urgroßväter, die Wirte waren.
Pfarrer Thomas Jeschner legte Wert darauf, nicht Gegenstände, sondern Menschen zu segnen und wünschte sich in den Begegnungsstätten des Hauses eine „geistgeführte Kommunikation“. Er interpretierte den Hebräerbrief „Zum Dableiben“ und rief dazu auf: „Vergesst die Gastfreundschaft nicht!“ Dritter Bürgermeister Udo Müller und die Stadträte Elisabeth Gottsche, Klaus Lehl und Ludwig Schneider gratulierten mit einer Blumenschale. Müller sah in dem Wirtshaus eine Zoiglwirtschaft mit begrenzter Räumlichkeit, die ein Z’sammrücken erfordert, und wünschte dem ehemaligen Stadtratskollegen viel Erfolg.













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