Eschenbach
06.12.2022 - 12:21 Uhr

Kommunbierverein Eschenbach auf Erfolgskurs

Thomas Ott (rechts) führt das Spindeln des Kommunbieres vor. Bild: rn
Thomas Ott (rechts) führt das Spindeln des Kommunbieres vor.

„Mit 15 Brausuden haben wir in diesem Jahr bereits 2720 Liter Bier hergestellt.“ Mit dieser Nachricht wartete Thoms Ott zur Jahreshauptversammlung des Kommunbiervereins auf. Er kündigte an, für den nächsten Brautag „Wiener Malz“ zu verwenden. Nach einer Rückschau auf Brauanlässe wertete der Vorsitzende den Big-Band-Tag beim Taubnschuster, bei dem zum ersten Mal bei einer Veranstaltung Kommunbier ausgeschenkt wurde, ebenso als Erfolg wie das beim Oh-Weiher-Festival gereichte Bier mit Zitrus-Hopfen. Er stellte die Ein-Liter-Flaschen mit Vereinsemblem vor und zeigte sich überzeugt, dass der Ausschank bei den Halloween-Spaziergängen dem Kommunbier Aufwertung verschafft hat. Ott bedauerte, dass der Erwerb gebrauchter Fässer keine Leader-Förderung erhält. Förderfähig sei jedoch der Kauf einer Abfüllanlage. Stellung nahm er zu den Vorteilen der Zusammenarbeit mit der Brauerei Heber in Kirchenthumbach. Erfreut zeigte er sich über die Zunahme der Mitglieder auf 106. Daraus folgerte er: „Wir können getrost in die Zukunft blicken und das Kommunbier in Eschenbach am Leben erhalten.“ Kassier Matthias Haberberger sprach in seinen Ausführungen auch Investitions- und „nicht absehbare Stromkosten“ an. Der Mitgliederzuwachs war für zweiten Bürgermeister Karl Lorenz ein Beweis, dass sich der Verein etabliert. Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies bemerkte mit der Übergabe eines „Bier-Talers“: „Bier schafft Heimat und regionale Kultur!“ In seiner Vorschau kündigte Vorsitzender Ott Brauseminare mit der VHS und die Umstellung auf obergärige Biere ab Mai an. Gerne nahm er die Anregung zu einem Frauenbrautag entgegen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.