Bürgermeister Peter Lehr informierte den Stadtrat über ein Schreiben des Bundesamtes, mit dem erneute übungsbegleitende Messungen zur Erfassung der Schießlärm-Immissionen angekündigt werden. Da die Messungen in repräsentativen Bereichen der Kommunen erfolgen sollen, bittet das Amt um eine Liste möglicher Messpunkte, an denen „Immissionsmessungen erforderlich sein könnten“.
Die Bitte um eine Zusendung einer Übersicht möglicher Ansprechpartner bis zum 27. März wird ergänzt mit dem Hinweis: „Ebenso bitten wir um eine Übersicht von Beschwerdeführern, die sich bereit erklären, eine Messung auf ihrem Privatgrundstück durchführen zu lassen, oder bereit wären, über einen vorab definierten Zeitraum (Wochen bis Monate zwischen April und Juni 2020) eine kompakte Dauermessstation auf ihrem Grundstück zu platzieren. Diese Dauermessstation benötigt einen Stromanschluss und ist mit einer Auslösertaste ausgestattet, welche gedrückt werden sollte, wenn besonders laute Schallereignisse auftreten.“
Über die bei der Messkampagne gewonnenen Daten informiert die Auswertungsstelle der Bundeswehr die Bürgermeister. Geplant ist auch ein Treffen der Bürgermeister der Anrainergemeinden und der Landräte sowie von Vertretern der US-Armee und auch des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) für das zweite Halbjahr 2020. Dabei sollen außerdem die bisher im Zuge des Konsultationsprozesses zwischen dem BMVg und den US-Landstreitkräften in Europa erreichten Verbesserungen vorgestellt werden. Wer sich für eine Messung auf seinem Grundstück interessiert, wird gebeten, sich im Rathaus zu melden.












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