Mit dem Mountainbike düsten 15 Kinder unter Aufsicht von Martin Schmid und Christoph Renner, Lehrkräfte an Mittelschule und Gymnasium, über die neue Pumptrack-Anlage in Eschenbach. Dazu eingeladen hatte im Ferienprogramm die ÜCW.
Schutzhelm, funktionierende Bremsen, Gangschaltung und die richtige Einstellung des Sattels waren zunächst wichtig. Auf einer ebenen Fläche unterhalb der Anlage startete der erste Teil des zweistündigen Kurses. Es galt, mit dem kleinen Gang langsam Kreise zu ziehen, sich dabei nicht gegenseitig zu behindern, jedoch zur Begrüßung kurzen Handkontakt zu pflegen. In einem zweiten Schritt, der Kreis wurde immer enger, wurde im Gegenverkehr sogar kurzes Händeschütteln möglich. Noch langsamer wurden die Fahrbewegungen, als Schmid und Renner zu einem „Schneckenrennen“ aufriefen. Es ging darum, „wer am längsten bis zum Erreichen der Ziellinie braucht“. Gefordert waren Balancieren und das Halten des Gleichgewichts.
Endlich verlagerte sich das Geschehen dann hin zu Starthügel und Pumpwellen. „Pumptrack-Fahren ist Fahren ohne Pedalieren“, gab Schmid den Mädchen und Buben mit auf den Weg und gab Hinweise zum richtigen Ziehen und Drücken beim Befahren der Pumpwellen: nach vorne beugen, nach hinten drücken. Die Mutigen unter ihnen erklommen jedoch den Starthügel, von dem aus die Anfangsgeschwindigkeit erheblich gesteigert wurde. Bei den unzähligen Rundkursen waren nun Abstand und gegenseitige Rücksichtnahme gefordert. Mit Radbeherrschung und zunehmendem Selbstvertrauen meisterten die Kursteilnehmer mit Spaß und Sicherheit fahrttechnische Herausforderungen.













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