Mit der Maßnahme hatte sich das Gremium bereits in seiner Sitzung im September 2019 eingehend befasst. Bürgermeister Peter Lehr hatte damals von „relativ alten Leitungen“ der Wasserversorgung gesprochen und Probleme befürchtet, falls eine der beiden Hauptleitungen ausfallen sollte. Vor allem mit Blick auf das neue Gewerbegebiet war ihm an einer „erhöhten Sicherheit“ gelegen.
Hannes Oberndorfer hatte sich in der Sitzung mit der Gesamtsituation der städtischen Wasserversorgung befasst. Er bekräftigte dabei die Ausführungen des Bürgermeisters zum Wasserleitungsbau im Bereich Sommerleitenweg-West. Im Detail beschrieb der Planer die Situation der Ver- und Entsorgungsleitungen zwischen TÜV und Freibadgebäuden, deren Lage es beim Bau der dritten Hauptleitung ab der Zufahrt Hotzaberg zu berücksichtigen gelte.
Dabei verheimlichte er nicht, dass die Wasserleitung zwischen den Gebäuden der Wasserwacht und des Freibades „bereits mehrere Brüche“ hatte. Deren Ersatz sei daher ohnehin erforderlich, betonte der Diplom-Ingenieur und beschrieb den Verlauf der künftigen Leitung. Deren erforderliche Leistungsstärke begründete er unter anderem mit dem erhöhten Wasserbedarf, insbesondere beim Brandschutz, im Gewerbegebiet „Am Stadtwald“ und im „möglichen Baugebiet westlich Rosenweg und Sonnenstraße“.
Oberndorfer ging von einem „nicht allzu langen Zeitbedarf“ für die Arbeiten aus: vier bis fünf Wochen im Umfeld des Freibades sowie zwei bis drei Wochen entlang des Sommerleitenweges. Der Stadtrat erteilte dem Ingenieurbüro in der September-Sitzung den Auftrag für die weitere Planung des Vorhabens.
Aufgrund neuer Erkenntnisse hielt Bürgermeister Peter Lehr es nun jedoch für erforderlich, ursprünglich angedachte Begleitarbeiten - wie Stellplätze für den Generationenpark, Aufwertung des Sportheim-Umfeldes sowie Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile - noch zurückzustellen. Der Ausschreibungsbeschluss in der Januar-Sitzung war verbunden mit dem Auftrag an die Verwaltung, die in der Planung genannten Kosten von zirka 515 000 Euro im Haushalt 2020 vorzusehen.
Eine weitere Maßnahme, die das Gremium absegnete, betrifft Rußweiherbad sowie Camping- und Freizeitanlage. Die beiden Einrichtungen sollen Standorte für das kostenfreie Bayern-Wlan werden. Wie Lehr dazu ausführte, habe der Freistaat die finanzielle Unterstützung für die Realisierung weiterer Standorte geändert. Künftig können örtliche und regionale Projekte an Standorten mit herausragendem regionalen Charakter gefördert werden.
Der Bürgermeister geht davon aus, dass je zwei Accesspoints verbaut werden, und erklärte: „Die Förderung würde dann je Standort 5000 Euro an Installationskosten betragen. Hinzu kommen noch laufende Kosten von monatlich zirka 110 Euro, die von der Stadt zu tragen sind.“ Ergänzend verwies er darauf, dass die Kommune am Campingplatz "Hexenhäusl" ab März 2020 über die Telekom einen freien Hot-Spot anbiete.













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