Eschenbach
15.06.2026 - 15:34 Uhr

Oh-Weiher-Festival am Rußweiher Eschenbach ein Traumtag mit den Troglauern

Mit ihrem Lied „Bierzelt Legende“ haben es die Troglauer in die Endrunde des Oktoberfest-Musikwettbewerbs geschafft. Am Samstag bewiesen sie beim Oh-Weiher-Festival: In Eschenbach sind sie bereits legendär.

Zum dritten Mal begeisterten sie mit ihrer „Heavy Volxmusic“ und ihrem unverwechselbaren Sound ihre Fangemeinde am Eschenbacher Rußweiher. Fans reisten sogar aus Bielefeld, Berlin und Simbach am Inn an den "Lago de Rußi", um eine Nacht mit dem Quintett zu erleben, das auch schon beim Oktoberfest in Blumenau in Brasilien Beifallsstürme genossen hatte. Mit ihren Auftritten haben sie inzwischen Kultstatus erreicht, wie sich beim Oh-Weiher-Festival bestätigte. Vor der Bühnenabsperrung herrschte ohnehin Gedränge. Interessant waren noch Plätze an der seitlichen Böschung, von wo aus man freien Blick auf die Bühne hatte.

Nach einem „Party mitanand“- Anreißer brachten die fünf Musiker mit ihrem Bobfahrer-Lied Bewegung und Stimmung in ihre Fangemeinde: Alles ging in die Kurven. Mit „Marianne“ priesen sie das Schönste an, das sie zu bieten haben, und identifizierten sich mit „Die ganze Hütte brennt“ mit ihrem Publikum. Geradezu ein Muss waren die „Haberfeldtreiber“.

Neuer Bierzelt-Song

Für sich und das Publikum haben die Musiker aus der Nachbarschaft, die zum Großteil in Eschenbach die Schule besucht haben, bereits vor Wochen ein passendes Lied veröffentlicht und sich damit für den Oktoberfest-Musikwettbewerb beworben. „Die Gewinner-Band wird am 1. August auf dem Brass- und Blasmusik-Festival in Eching bei München verkündet“, informierte Thomas „Domml“ Wöhrl.

„Wir zeigen euch, was wir mit der ‚Bierzelt-Legende‘ rüberbringen wollen“, erklärte Domml und stimmte mit der Band den neuen Bierzelt-Song an. Unvermittelt wechselte er das Thema, stellte sich mit einem Schubkarren vor. Mit dem „Schubkarren Chief“, dem Wackelkontakt, der Rosi aus München und dem Song über den Rasenmäher bekam die Band frenetischen Applaus des Publikums. „Wir haben noch etwas Neues, etwas Besonderes für euch“, versicherte Mike Raps und kündigte „Wir haben Dorf“ als Huldigung an die Heimat an.

Feuerwerk beendet ersten Festivaltag

Die Stimmbänder der Fans waren gut aufgewärmt, denn nach dem Vorstellen der Bandmitglieder stimmten sie bei Medleys, „I steh auf Fendt-Bulldog-Foahrn“ oder „Highway to Hell“ zu einem großen, gemischten Chor ein. Es ging weiter mit „Die ganze Hütte hüpfte“, sie besangen das Maderl am Ufer der Donau und bekamen auf die Frage „Is alles klar an der Bar?“ ein langgezogenes Jaaa.

Nach zwei Stunden dankte der Stadt Mike Raps für den „supergeilen Empfang“ und den Vereinen für die Gestaltung des Umfeldes. Mit einem Blick zum Himmel sprach er von einem „Traumtag“. Es war bereits nach Mitternacht, als ein Feuerwerk den ersten Tag des Oh-Weiher-Festivals 2026 beendete. „Mystery 6“ hatte das Vorprogramm wie in den Vorjahren mit Rockklassikern gestaltet.

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