Eschenbach
10.03.2020 - 14:05 Uhr

Sockelblende gegen Putzschäden

Querungshilfe, Buswartehäuschen, Fußgängerampel: Mit Wünschen wenden sich mehrere Mandatsträger im öffentlichen Teil der Stadtratssitzung an Bürgermeister und Verwaltung.

Nur ein schmaler Gehsteig trennt das Landratsamt von der Kreisstraße NEW 1. Zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden wünscht sich Stadt- und Kreisrat Hans Bscherer daher ein Verblenden des Sockels. Bild: rn
Nur ein schmaler Gehsteig trennt das Landratsamt von der Kreisstraße NEW 1. Zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden wünscht sich Stadt- und Kreisrat Hans Bscherer daher ein Verblenden des Sockels.

Hans Bscherer griff die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Landratsamt auf und regte an, im Zuge der bevorstehenden Arbeiten an der Außenfassade den Sockelteil zu verblenden und für eine Hinterlüftung zu sorgen. Er zeigte sich überzeugt, dass dadurch spätere Schäden am Verputz vermieden werden können.

Zum Vergleich verwies er auf die erfolgreiche Maßnahme an der Südseite des Rathauses und bedauerte, dass sein Ansinnen im Bauausschuss des Kreistags wenig Resonanz gefunden habe. Da die Stadt zu einem beträchtlichen Teil an den Kosten der Baumaßnahme beteiligt ist, stellte sich ihm die Frage: „Wie können wir auf den Landkreis einwirken?“ Er rief dazu auf, beim Kreis vorstellig zu werden.

Ludwig Schneider brachte die Bitten von Fußgängern vor, die die Speinsharter Straße aus der Innenstadt kommend in Richtung evangelischer Kreuzkirche überqueren wollen. Bei stets zunehmendem Straßenverkehr wachse ohne Markierungshilfe auch das Unfallrisiko.

Auf das brüchige Dach am Buswartehäuschen in Apfelbach wies Marcus Gradl hin. Erneut griff er den Badeunfall beim Hexenhäusl auf, hinterfragte den Grad der Fahrlässigkeit und wollte wissen, welche Klagewege die Schadenersatzforderungen durchlaufen haben. Bürgermeister Peter Lehr betrachtete das Thema mit Nachdruck als "inzwischen erledigt", sprach von der Einstufung „fahrlässig“ und von der juristischen Abwicklung, an der nur die kommunale Versicherung beteiligt gewesen sei.

Dritter Bürgermeister Klaus Lehl gab Erläuterungen zu den verschiedenen Stufen von Fahrlässigkeit. Auf die Frage von Karl Lorenz zur angedachten Fußgängerampel in der Jahnstraße verwies Lehr auf die bevorstehende Auswertung der Verkehrsströme.

 
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