Studienrat Christoph Renner wies anfangs auf die gesundheitlichen Probleme hin, die durch Bewegungsmangel entstehen können. Haltungsfehler, Übergewicht, aber auch gesteigerte Aggression seien mögliche Folgen. Der zweistündige Sportunterricht an der Schule reiche nicht, um den Mangel an Bewegung ausreichend zu kompensieren. Daher sei es wichtiger denn je, dass Eltern ihren Kindern das Ausüben eines Sports in der Freizeit ermöglichen.
Nach einem auflockernden Aufwärmtraining verteilten sich die Eltern und Kinder in kleineren Gruppen in der Sporthalle. An verschiedenen Stationen durchliefen sie dann ein Sportprogramm und kamen dabei auch richtig ins Schwitzen. Sie lernten dabei unter anderem Übungen für ein "sanftes Krafttraining" kennen, die auch ohne Geräte in den heimischen vier Wänden nachgemacht werden können. Zudem wurden die Teilnehmer über die Prinzipien eines gesundheitsorientierten Ausdauertrainings aufgeklärt und erhielten die Möglichkeit, ihre eigene Ausdauerfähigkeit bei verschiedenen Spielen unter Beweis zu stellen.
Viel Freude, vor allem bei den Kindern, bereitete der Koordinationsparcours des "Abenteuerspielplatzes". Geschick und Kraft war gefragt, um beim Tau-Schwingen einen zwischen den Beinen eingeklemmten Ball in einem Kasten ablegen zu können. Auch die "Gletscherspalte" war eine spannende Aufgabe. Der sportlich-aktive Teil wurde durch eine Entspannungsphase abgeschlossen.













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