12.10.2020 - 14:25 Uhr
EschenbachOberpfalz

Stadt erwirbt Praun-Anwesen

Über Beschlüsse aus nichtöffentlichen Sitzungen des Stadtrates im Monat September informiert Bürgermeister Marcus Gradl die Zuhörer der jüngsten Tagung des Stadtrats.

Mit dem Erwerb des Grundstücks Jahnstraße 9 ist die Stadt im Besitz eines großen Areals zwischen Bergkirche und Markus-Gottwalt-Schule. Die Folge dürften städtebauliche Überlegungen sein.
von Walther HermannProfil

Neben einem Wald im Oberseegebiet erwarb die Kommune das Anwesen Jahnstraße 9. Es war bisher im Besitz der Familie Praun.

Zu den erschlossenen und bereits reservierten Parzellen im neuen Baugebiet "Esperngasse Ost" nannte Gradl als Kaufpreis 75 Euro pro Quadratmeter. Der Auftrag für den städtebaulichen Rahmenplan Jahnstraße wurde an das Büro RFD Bayreuth vergeben.

„Das Bahnhofsgelände wurde am 17. September zur Schaffung von Wohnraum an das örtliche Immobilienunternehmen ‚MIDCO/ESB Immo‘ veräußert“, freute sich Gradl. Vergeben wurden auch „Kanalmaßnahmen“ im Bereich "Krummer Weg West".

Unter „Wünsche und Anträge“ fragte Thomas Ott zur Umsetzung von Maßnahmen im Zuge des beschlossenen Bürgerhaushalts nach. Gradl kündigte noch für dieses Jahr die Realisierung an.

Klaus Lehl wollte wissen, wie weit die Vorbereitungen zur Einzäunung des Apfelbacher Dorfweihers fortgeschritten sind. Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung Ende November 2019 beschlossen, die Einzäunung von auf städtischem Grund liegenden Löschteichen zu veranlassen und Angebote dafür einzuholen.

Der Bürgermeister erinnerte daran, dass die Einzäunung und die rechtlichen Hintergründe dazu „bereits seit 2016 im Gespräch sind“ und noch „Umstände der Befestigung“ zu klären seien. Dazu kündigte er ein Ablassen des Wassers und die Entnahme der Fische an. Erst dann könne eine Sanierung des Weihers angegangen werden. Als „helfenden Hinweis“ verwies Peter Lehr auf das bestehende Haftungsrisiko.

Als weiteres Thema griff er die Straßenreinigungspflicht und dazu ein „großes Ärgernis“ auf. „Wir sind mit den betroffenen Anliegern im Gespräch“, versicherte Marcus Gradl. Er hielt Fingerspitzengefühl für sinnvoll.

Nach einem Bericht über das „Aufhübschen“ einer Grünfläche an der Kirchenthumbacher Straße wünschte sich Franz Fuchs weitere „Blühwiesen und Sträucher“ im Stadtgebiet. Der Bürgermeister kündigte ein „Aufhübschen auch andernorts“ an. Als Reinhard Wiesend zu bedenken gab, dass jede Anlage auch gepflegt werden müsse, schlug Marcus Gradl Anlieger als Paten vor, die seitens der Stadt dafür eine Anerkennung erhalten sollten.

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