Eschenbach
11.12.2020 - 12:37 Uhr

Stadtrat Eschenbach: Bürgermeister Marcus Gradl würdigt Solidarität während der Krise

Nicht Stadtrats- und Kommunalgeschehen bestimmten die Inhalte der Weihnachtsansprache von Bürgermeister Marcus Gradl. Die letzte Sitzung des Stadtrats für das Jahr 2020 war gekennzeichnet von Dankbarkeit.

Bürgermeister Marcus Gradl Bild: rn
Bürgermeister Marcus Gradl

Der Bürgermeister sprach von einem turbulenten Jahr, das den gewohnten Ablauf ziemlich durcheinandergeworfen hat. Er hielt es deshalb für wichtig, in der letzten Sitzung des Jahres gemeinsam darüber nachzudenken über das was war und gemeinsam in die Zukunft zu blicken.

Er beschrieb den Grund dafür, warum in Eschenbach das jetzt schon fast vergangene Jahr kein leichtes war: „Spätestens ab März musste uns allen klar werden, dass wir uns in einer noch nie dagewesenen Situation befinden, die besondere Maßnahmen von jedem einzelnen erfordert.“ Er erinnerte auch daran, dass viele Einwohner plötzlich zu einer Risikogruppe zählten, „auch wenn wir vonseiten des Rathauses wirklich versucht haben, sie so sehr abzusichern wie möglich“ und bedauerte, dass „es uns sicherlich nicht immer gelungen ist“. Einfließen ließ er auch Gedanken zur Kurzarbeit in vielen Betrieben und zu den Herausforderungen, die sich für Schulen, Dienstleister und Ärzte ergaben.

Seinen Dank für Mithilfe und Vernunft stellte der Bürgermeister das Erkenntnis voran: „Sie alle haben trotz massiver Einschnitte wie selbstverständlich ihren Beitrag dazu geleistet, dass diese Pandemie bisher für uns alle bisher so glimpflich abgelaufen ist.“ Was ihn in dieser Krise immer wieder zutiefst berührt hat, gestand er mit den Worten ein: „Wie wir hier in Eschenbach zusammengehalten und einander geholfen haben. Da war plötzlich eine Solidarität zu spüren, die uns in vielerlei Hinsicht nähergebracht hat – trotz aller Abstandsgebote.“

Sein Dank galt allen, die in Corona-Zeiten das Geschehen, Betreuen, Versorgen und Absichern in der Kommune am Laufen hielten. Mit „schön, dass es euch gibt“ band er auch die Mitarbeiter von Stadt und Verwaltungsgemeinschaft in seinen Dank an. Sicher zeigte er sich, dass 2021 ein gutes Jahr wird und „wir Weihnachten dann wieder alle gemeinsam feiern können“. Seine Weihnachtswünsche verband er mit dem Aufruf: „Genießen sie die Zeit zwischen den Jahren und starten sie zuversichtlich ins neue Jahr.“

Seitens der Fraktionen waren keine Ansprachen vorgesehen. Im Namen des Gremiums bedankte sich Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz (FW) „besonders bei Verwaltung, städtischen Mitarbeitern, Schulverband und Verwaltungsgemeinschaft für vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit“. Er räumte ein, dass die Fülle der Aufgaben für Eschenbach und VG „sehr intensiv gefordert haben“ und sicher auch noch weiter fordern werden. Als Beispiel nannte er das Großprojekt Kindergarten und Kinderkrippe.

Bürgermeister Gradl sprach er Dank aus für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle Eschenbachs aus. Sein Weihnachtswunsch lautete: „Wir alle sind 2020 neu- oder wiedergewählt worden mit der Aufgabe – und so verstehe ich das – uns für Eschenbach einzusetzen. Dazu gehört für mich in erster Linie der respektvolle Umgang untereinander, auch wenn es in der Sache unterschiedliche Meinungen und Ansichten gibt.“

Eschenbach02.12.2020
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.