Die Ausschreibung zum Neubau der Kinderkrippe in Eschenbach kann beginnen. Mit einstimmigem Beschluss beauftragte der Stadtrat am vergangenen Donnerstag die Verwaltung, die weiteren Schritte einzuleiten.
Bereits am 10. Februar hatte Architekt Günther Lenk den „Masterplan KiTa ESB“ vorgestellt, am 24. Juni beriet der Stadtrat darüber und fasste Beschlüsse zum weiteren Vorgehen. Am 15. Juli erfolgte das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag zu Erweiterung und Generalsanierung der Kindertagesstätte.
„Es läuft alles nach Plan“, versicherte Architektin Martina Lenk den Stadträten. Sie bezog sich auf die bereits erteilte Baugenehmigung und erwartete „heute den positiven Bescheid, dass wir beginnen können“. Die Ausschreibung sei im Staatsanzeiger bereits hochgeladen. „Mit der heutigen Beschlussfassung können wir morgen freischalten“, kündigte sie den Mandatsträgern an. Der Submission Mitte Dezember werde die Vergabe folgen.
„Es geht um Ausschreibungsmaßnahmen“, ergänzte Bürgermeister Marcus Gradl und kündigte an, die Kinderkrippe von der Generalsanierung abzukoppeln. Günther Lenk hatte bereits in der Sondersitzung des Stadtrats am 24. Juni erklärt, dass der Masterplan wenige Änderungen erfahren hat und sich die Gesamtmaßnahme in die Bereiche Anbau Speiseraum, Neubau Kinderkrippe und Generalsanierung gliedert. Der Spielplatz, so Gradl, sei bereits behelfsmäßig auf das neu erworbene Areal verlegt worden.
Zum Bau der Kinderkrippe hatte Günther Lenk dem Stadtrat am 10. Februar drei Alternativen vorgeschlagen: Containermodulbau (1,752 Millionen Euro), Holzmodulbau (1,758 Millionen Euro, Baukosten 2020) und konventioneller Bau (1,642 Millionen, Baukosten 2020).
Ergänzend hatte er angemerkt: „Es gibt Initiativen der Bayerischen Staatsregierung, die dem Holzbau im Freistaat mehr Gewicht geben möchten.“ Die Fraktionen unterstützen die von Lenk vorgeschlagene Bauweise Holzmodulbau, die einige Vorteile bietet. Es wird heimisches Holz mit guter CO2-Bilanz verwendet. Darüber hinaus fällt im Vergleich zur konventionellen Bauweise weniger „graue Energie“ an. Damit ist die unsichtbare Energie gemeint, wie sie bei Herstellung, Transport oder Lagerung von Produkten entsteht, zum Beispiel für die Herstellung von Mauersteinen oder Beton.
Generalsanierung und Neubau
- Am 10. Februar 2021 stellte Architekt Günther Lenk die Pläne für die Generalsanierung des Kindergartens und den Neubau der Krippe vor
- Am 24. Juni fasste der Stadtrat Beschlüsse zum weiteren Vorgehen
- Am 15. Juli erfolgte das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag zu Erweiterung und Generalsanierung der Kindertagesstätte
- Der Anbau soll ein Holzmodulbau werden
- Die Baukosten betragen voraussichtlich 1,758 Millionen Euro
- Das Vorhaben wird nun ausgeschrieben















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