17.09.2021 - 16:08 Uhr
EschenbachOberpfalz

Treffpunkt an neuer Pumptrack-Anlage

Der warme September hat der neuen Pumptrack-Strecke in Eschenbach viele neugierige Biker beschert. Groß und Klein freuen sich über die Bereicherung für die Stadt, haben aber auch schon Ideen zur Erweiterung.

Marlen Griener wünscht sich noch eine Halfpipe
von Stefan NeidlProfil

Drei Wochen sind seit der Eröffnung der Pumptrack-Anlage beim SCE-Sportheim vergangen. Für knapp 10.000 Euro entstanden auf 3000 Quadratmetern Hügel, Rampen und Steilkurven. Dank Ferienzeit und goldenem Herbstwetter waren viele Kinder und Jugendliche auf der Strecke.

Bürgermeister Marcus Gradl hat bisher nur Begeisterung aus seiner Stadt empfangen: "Ich habe Videos von Kindern und Eltern mit einem großen Dankeschön zugeschickt bekommen." Seit der Eröffnung sei durchgehend etwas losgewesen. Es ist ein neuer Treffpunkt in Eschenbach entstanden, oder, wie es Gradl ausdrückt, "ein Place to be". Bald soll der Jugendtreff in der Nähe noch entstehen, ein Basketballfeld ist im Gespräch.

Der Pumptrack-Parcour schult den Umgang mit dem Rad, so dass die Jugendlichen auch im Straßenverkehr sicher unterwegs sind. Für die Zukunft kann sich der Bürgermeister auch einmal Events zum Beispiel mit Musik auf der Anlage vorstellen. Was sagen die Nutzer?

  • Luca Dietz ist einer der Mitinitiatoren auf dessen Anregung die Anlage entstanden ist. Mit der Umsetzung seiner Ideen ist er voll und ganz einverstanden. Er wollte die Strecke für die Jugend schaffen, damit sein Sport mehr Zulauf bekommt. Den 14-Jährigen fasziniert der Adrenalinkick, die Tricks, die man lernen kann und auch die "Air Time" die man beim Sprung in der Luft steht. Ein gewisses Risiko besteht. Beim Testen hat er sich kürzlich eine Verletzung zugezogen: "Ich war selbst Schuld. Irgendwie gehört sowas dazu." Den Schwierigkeitsgrad der Eschenbacher Anlage schätzt er als für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet ein. Dietz kann sich noch leichte Variationen an der Strecke für die Zukunft vorstellen. Auch wünscht er sich noch Mülleimer und Container für Werkzeug.
  • Hendrick Konheiser hat Pumptrack zum ersten Mal ausprobiert und fand die Sache "ganz okay". Ein paar Hügel waren ihm zu steil, er hatte Probleme drüber zu kommen, obwohl er viel Schwung hatte. Der Zehnjährige würde sich freuen, da nachzubessern. Er will jetzt aber auch regelmäßig üben. "Dann klappts bestimmt besser." Gerade der Starthügel hat eine starke Steigung. "Ich würde mich über einen Lift freuen", ulkt er, ohne das ernsthaft zu fordern. Neugierig war der Eschenbacher schon während der Bauarbeiten geworden. Er hatte sich schnell schlau gemacht, was dort entstehen sollte.
  • Marlen Griener ist die Strecke gefahren und findet sie schon cool. Das Auf und Ab über die Hügel macht der Neunjährigen Spaß. Toll fände sie noch eine Art Halfpipe wie beim Skateboarden. Auf jeden Fall will sie die Pumptrack-Strecke jetzt häufiger befahren. Für sie ist die Anlage in jeder Hinsicht eine Bereicherung des Eschenbacher-Freizeit-Angebots.
  • Tobias Busch ist schon 33 Jahre und begeisterter Mountainbiker. Nach einer ersten Proberunde attestierte er dem Parcour, "eine coole Sache" zu sein. Er will sich jetzt öfter mal daran versuchen um den richtigen Flow rauszukriegen und die Sprünge zu meistern. Sonst gebe es etwas ähnliches nirgends in der Gegend.

Parkstein plant Pumptrack

Parkstein
Luca Dietz hat den Pumptrack-Parcour mit auf den Weg gebracht.
Hendrick Konheiser will regelmäßig zum Üben auf die Pumptrack-Strecke kommen

"Ich habe Videos von Kindern und Eltern mit einem großen Dankeschön zugeschickt bekommen."

Bürgermeister Marcus Gradl

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.