In der vergangenen Woche kam es gleich zu zwei versuchten Wohnungseinbrüchen im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Eschenbach. Im Tagesverlauf des 4. Novembers hatten bislang unbekannte Täter versucht, das Erdgeschossfenster eines Wohnanwesens an der Gerhart-Hauptmann-Straße in Eschenbach aufzuhebeln. Als dies nicht gelang, warfen der oder die Täter die Fensterscheibe ein. Da die Einbrecher bei der weiteren Tatausführung offensichtlich gestört wurden, drangen sie nicht in das Gebäude ein und flüchteten. Es entstand ein Sachschaden von circa 1000 Euro, heißt es in der Pressemitteilung.
Vermutlich zum Wochenende hin versuchten Unbekannte, in ein Wohnanwesen am Fasanenweg in Hütten einzudringen. Sie wollten die Terrassentür des Hauses aufhebeln. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 3000 Euro. Zeugen, die Hinweise zu den Taten oder Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09645/9204-0 mit der Polizeiinspektion Eschenbach in Verbindung zu setzen. Die beiden Fälle zeigen, dass der Beginn der dunklen Jahreszeit Hochsaison für Einbrecher bedeutet. Wie die beiden Fälle verdeutlichen, konnten die Täter ihr Vorhaben glücklicherweise nicht vollenden. Dies ist sowohl dem Verhalten der Bürger, als auch den „neuen“ technischen Möglichkeiten geschuldet, schreibt die Polizei und liefert noch wichtige Tipps zur Verhinderung von Einbruchdiebstählen:
- Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit.
- Vorsicht: Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen.
- Wenn Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus.
- Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie immer zweifach ab – auch wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen.
- Deponieren Sie Ihren Haus- der Wohnungsschlüssel niemals draußen. Einbrecher kennen jedes Versteck.
- Rollläden sollten zur Nachtzeit – und nach Möglichkeit nicht tagsüber – geschlossen werden. Sie wollen ja nicht schon auf den ersten Blick Ihre Abwesenheit signalisieren.
- Lassen Sie bei einer Tür mit Glasfüllung den Schlüssel nicht innen stecken.
- Öffnen Sie auf Klingeln nicht bedenkenlos, sondern zeigen Sie gegenüber Fremden ein gesundes Misstrauen. Nutzen Sie Türspion und Sperrbügel (Türspaltsperre).
- Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Nachbarn – für mehr Lebensqualität und Sicherheit. Denn in einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher kaum eine Chance.
- Achten Sie bewusst auf gefährdende und verdächtige Situationen.
- Halten Sie in Mehrfamilienhäusern den Hauseingang auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner drücken.
- Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück und sprechen Sie sie an.
- Sorgen Sie dafür, dass in Mehrfamilienhäusern Keller- und Bodentüren stets verschlossen sind.
- Betreuen Sie die Wohnung länger abwesender Nachbarn, indem Sie zum Beispiel den Briefkasten leeren. Es geht darum, einen bewohnten Eindruck zu erwecken.
- Alarmieren Sie bei Gefahr (Hilferufe, ausgelöste Alarmanlage) und in dringenden Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.