17.01.2020 - 10:31 Uhr
EslarnOberpfalz

Bauhof vor großer Reform

Auf eine zusätzliche Einmalzahlung dürfen sich in Kürze alle Beschäftigten der Marktverwaltung einstellen. 35 000 Euro stellt die Marktgemeinde hierfür zur Verfügung.

von Josef ForsterProfil

Der Anstoß zu der Leistungsprämie gründete im Bericht des Rechnungs-Prüfungsausschusses für das Haushaltsjahr 2018. Verwaltung und Bürgermeister Reiner Gäbl nahmen zu den vier Kritikpunkten in der Marktratssitzung Stellung. Die Nachzahlung sei wegen der bislang nicht erfolgten Umsetzung einer leistungsorientierten Bezahlung notwendig. Gäbl bestätigte die von Wolfgang Voit (CSU) geäußerten Vermutung, dass die Pensionäre nicht mehr in den Genuss einer Nachzahlung kommen werde. Die Mitarbeiter im Bauhof stehen dagegen vor einer großen Revision. Alle Tätigkeiten und Arbeiten sollen auf den Prüfstand kommen, wozu Experten und Fachleute die gesamte Arbeitsaufteilung unter die Lupe nähmen. Mit allen Mitarbeitern würden dabei Gespräche geführt. Herauskommen sollen Vorschläge und Maßnahmen zum Optimieren des gesamten Bauhofs.

Ein weiterer Kritikpunkt beschäftigte sich mit dem so bezeichneten „Stahlzierer“-Areal auf dem Marktplatz. Der Bürgermeister sagte hierfür ein weiteres Vorgehen zu. Zur aufgetretenen Feuchtigkeit an der neuen Turnhalle und der Schule gab Gäbl ein umfassendes Statement ab. An der Nord-West-Wand der Schulsporthalle hätte sich feuchtebedingt die Dämmprallmatte mitsamt dem Wandteppich abgelöst. Der Spalt zwischen der Beton-Sitzgelegenheit und der äußeren Gebäudemauer sei daraufhin versiegelt worden. Die Kommune hoffe, damit die Schadensursache gefunden und beseitigt zu haben. Nach der Trocknung sei der Putz ausgebessert und die Dämmprallmatte wieder verklebt worden. Eine direkte Feuchtigkeitsmesse sei jedoch nicht möglich, da die Matte wasserundurchlässig wäre. Mittels monatlicher Messprotokolle aufgrund von 27 Messpunkten werde beobachtet, ob die neu verlegte Drainage und der neugestaltete Pausenhof zu einer Verbesserung des feuchten Altbaukellers führten.

Die abschließende Feststellung zum Haushaltsjahr 2018 mündete in einen einstimmigen Beschluss des Marktrats. Ebenso erteilte das Gremium dem Bürgermeister eine uneingeschränkte Entlastung. Für die bevorstehenden Kommunalwahlen richtet die Marktgemeinde zwei Stimmbezirke und drei Briefwahlvorstände ein. Die Abstimmungsräume werden wieder in der Alten Turnhalle eingerichtet; die Auszählräume für die Briefwahl in Räumen der Volksschule.

Weiter bat Gäbl die im Marktrat vertretenen Parteien und Gruppierungen, Personen zu benennen, die für eine Mitwirkung in den drei Wahlvorständen in Betracht kommen. Für die mit der Abwicklung und Durchführung der Wahlen betrauten Personen beschlossen die Ratsherren einmütig ein Erfrischungsgeld von je 40 Euro. Weitere Wahlhelfer aus der Bevölkerung würden noch dringend gesucht und sollen sich an Geschäftsleiter Georg Würfl wenden.

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