08.11.2019 - 11:46 Uhr
EslarnOberpfalz

Eslarns Rassekuh "Spächtli" und ihr amouröses Abenteuer: Wer ist der Vater des Kälbchens?

Kuh "Spächtli" aus der Schweiz sorgt weiter für Gesprächsstoff. Wer ist der Vater des kleinen Bullen, den das seltene Rassetier genannt Evolèner, völlig überraschend in der Eslarner Außenstelle von Gut Aiderbichl auf die Welt gebracht hat?

Mutterkuh „Spächtli“ aus der Schweiz gebar nach ihrer Flucht in ihrer neuen Heimat Eslarn überraschend einen Bullen. Doch wer ist der Vater?
von Simone Baumgärtner Kontakt Profil

Ist der Vater des kleinen Bullen ein Oberpfälzer Rindvieh? Kann nicht sein, verrät allein schon eine Art Trächtigkeitsrechner für Rinder und der Blick in den Kalender. Neun Monate und etwa vier Tage umfasst laut Kalkulator die Tragezeit einer Kuh. Daraus und aus dem Geburtstermin des kleinen Bullen in Eslarn vor gut zwei Wochen lässt sich errechnen, "Spächtli" muss ihr amouröses Abenteuer Mitte Januar und damit noch in der Schweiz bestritten haben.

Und tatsächlich: Aus dem Kanton Bern, durch den die für ihre Rasse typisch muskulös wirkende Milchkuh mit braun-glänzendem Fell und verhältnismäßig langen Hörnern nach ihrer Flucht bei einem Freigang aus einem Mastbetriebsstall mit Anbindehaltung streifte, heißt es: Der Vater des kleinen Bullen aus Eslarn war wohl eine Zufallsbekanntschaft auf einer Weide, eine einmalige sexuelle Begegnung. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch als One-Night-Stand bekannt. Und es muss schnell zur Sache gegangen sein: Der Bulle, der den Deckungsbeitrag leistete, sei unerkannt geblieben.

Deshalb ist auch nicht klar, ob es sich bei dem kleinen Bullen um ein reinrassiges Evolèner-Rindvieh handelt. Dem noch namenlosen Abkömmling von wem auch immer geht es aber gut auf dem Gnadenhof in Eslarn, wo die Mutter des Kälbchens nach ihrer bewegten Vergangenheit in der Schweiz ihren Lebensabend verbringen darf.

Zur Vorgeschichte: Wie die seltene Kuh nach Eslarn kam

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