04.11.2018 - 10:28 Uhr
EslarnOberpfalz

Friedensgottesdienst mit Bischof Voderholzer und Bischof Holoub

Die Bedeutung des Volkstrauertags gerät immer mehr in Vergessenheit. Dem stellen sich die Schulen von Eslarn, Moosbach, Tännesberg und Bela nad Radbuzou entgegen.

von Peter GarreissProfil

Am Sonntag, 18. November, wird der Volkstrauertag gefeiert. Dabei wird der schlimmen Ereignisse der beiden Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts gedacht. Der Feiertag soll daran erinnern, wie Hass, Nationalismus und die Missachtung der Menschenrechte zu Krieg, Terror und Unheil führen. Seit etwa 15 Jahren gestalten die Schulen Eslarns, Moosbachs, Tännesbergs und des Tschechischen Bela nad Radbuzou am Vorabend einen internationalen Friedensgottesdienst. Die Schulpartnerschaft möchte damit Gott für die lange Zeit des Friedens in Europa danken und ihn bitten, den Frieden zu erhalten und den Völkern, die in Krieg leben müssen, endlich Frieden zu schenken.

Der Gottesdienst ist auch ein Zeichen zur Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen, in einem vereinten Europa in Frieden miteinander leben zu wollen. In diesem Jahr findet der Gottesdienst turnusgemäß am Samstag, 17. November, um 19 Uhr in Bela nad Radbuzou (10 Kilometer hinter dem Grenzübergang Eslarn) statt. Deutsche und tschechische Kinder gestalten ihn mit. Bischof Holoub aus Pilsen und Bischof Voderholzer aus Regensburg haben ihre Teilnahme angekündigt. Sie zeigen damit, wie wichtig ihnen diese Idee der Völkerverständigung ist. Teilnehmer müssen nicht selbst mit dem Auto fahren, sie können sich auch in der Grundschule Moosbach, Telefon: 09656/370, anmelden. Zwischen Tännesberg, Moosbach, Eslarn und Bela nad Radbuzou wird ein Bus für die Hin- und Rückfahrt eingesetzt. Abfahrtszeiten werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

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