09.06.2021 - 13:57 Uhr
EslarnOberpfalz

Kläranlage: "Eigentlich ein Neubau"

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Nur das Betriebsgebäude bleibt erhalten. Die umfassende Ertüchtigung der Kläranlage soll die Gemeinde Eslarn auf Jahrzehnte hinaus sorgenfrei machen.

Bei der Ertüchtigung der Kläranlage bleibt nur das Betriebsgebäude (rechts) erhalten. Der Tropfkörper und das Nachklärbecken werden verschwinden und durch ein neues Belebungs- und ein Nachklärbecken ersetzt. Insgesamt 5.250.000 Euro plant der Markt Eslarn für dieses und nächstes Jahr für dann größte gemeindliche Baumaßnahme ein.
von Walter BeyerleinProfil

Der Kläranlage Eslarn muss ertüchtigt werden. Darüber war sich der Marktgemeinderat bereits in seiner Sitzung im Februar dieses Jahres einig. Im Haushaltsplan 2021 sind dafür 250.000 Euro angesetzt. Gleichzeitig enthält der Haushaltsplan die Verpflichtungsermächtigung für weitere 5.250.000 Euro Ausgaben für dieses Vorhaben. Damit können in diesem Jahr noch die Ausschreibungen getätigt werden. Die Umgestaltung der Kläranlage gehört zu den größten Ausgabeposten des diesjährigen Vermögenshaushaltes. Der Umbau der Kläranlage ist dann für das Jahr 2022 vorgesehen.

Kläranlagensanierung: Rund 5,5 Millionen Euro Kosten

Eslarn

Bürgermeister Reiner Gäbl hatte in der Februarsitzung bereits erklärt, dass die Bezeichnung „Ertüchtigung der Kläranlage“ eigentlich falsch sei, weil es sich um einen fast kompletten Neubau handle. Denn das bestehende Betriebsgebäude kann weiter genutzt, muss aber gleichzeitig auch erweitert werden. Auch das Rechenhaus kann weiter genutzt werden. Die großen Unterschiede zum Istbestand ergeben sich beim Sandfang und der Anordnung der Belebungs- und Nachklärbecken.

"Nach dem Umbau sollte der Markt Eslarn drei Jahrzehnte lang mit seiner Kläranlage keine weiteren größeren Belastungen mehr haben", hatte Dipl.-Ing. Günter Schwab (Zwick Ingenieure Weiden) in der Marktgemeinderatssitzung im Februar erklärt. Der Aufwand des Marktes kann durch Zuschüsse nach den Förderrichtlinien „RZWas“ um rund 675.000 Euro verringert werden.

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