Der 29-jährige hat vor fünf Jahren die Meisterprüfung erfolgreich absolviert und führt seit 1. Januar 2018 die Traditionsbäckerei. Pfarrer Erwin Bauer segnete nach der Wiedereröffnung den Bäckerladen, die Familie Karl und alle aus- und eingehenden Menschen. "Hier geht ein junger Mann mit Schwung an die handwerkliche Arbeit und ich wünsche der Bäckerei mit Café viele zufriedene Kunden." Erfreut über die Fortführung der Bäckerei ist auch Bürgermeister Reiner Gäbl, der das Angebot im Bäckergeschäft als Handwerkskunst bezeichnete und von einem weiteren Meilenstein für die Marktgemeinde sprach. "Das Angebot im Bäckerladen und im Café ist eine Aufwertung und wird von Einheimischen als auch Gästen gerne angenommen", fügte Gäbl an und überreichte zur Wiedereröffnung ein Gemeindewappen. „Unsere Familie zieht an einem Strang und wir werden die Tradition fortführen“ erklärte Karl.
Das erste Weißbrot und die ersten frischen Semmeln in der Brennerstraße gab es bereit im 18. Jahrhundert. Aktiv waren die Weißbäcker Johann Andre Karl 1736 und Georg Andreas Karl 1768, sowie die Bäcker Josef Karl 1841 und Johann Karl 1876. Anschließend ruhte das Bäckerhandwerk rund 100 Jahre. Bis 1977 bewirtschafteten Anna und Johann Karl eine Landwirtschaft und ab 1978 baute ihr Sohn Erhard mit Ehefrau Petra eine gut gehende Bäckerei auf. Das "Boderbeck´n-Cafe" mit Bäckerei und Verkaufsladen bereichert seither das Angebot in der Marktgemeinde.













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