(bey) Der Marktgemeinderat hat einstimmig entschieden, auf das Förderprogramm "Innen statt Außen" im Rahmen des Integrierten Städtbaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) zu setzen. Mit dem Antrag für das alte Schulhaus, besser bekannt als Gästehaus, kommt das erstmals zur Geltung. Dieser finanzielle Förderweg erscheint Bürgermeister Reiner Gäbl und auch Marktrat Siegfried Wild besser als der ursprüngliche Weg über die Städtebauförderung.
Marktrat Wolfgang Voit stimmte dem Umstieg im Förderprogramm zu, hält es aber nicht für nötig, im gemeindlichen Gästehaus durch Umbau so viele Wohnungen zu schaffen, wie in der Planung vorgesehen. Dazu erklärte Bürgermeister Reiner Gäbl, dass sechs oder sieben Wohnungen geschaffen werden sollen. Marktrat Wolfgang Voit regte an, einen Teil der Wohnungen auch anderweitig zu nutzen.
Dazu meinte Gäbl klar: Im Markt Eslarn bestehe ein großer Bedarf an Arbeitskräften, die wiederum keine Wohnungen mit angemessener Ausstattung und bezahlbarer Miete finden. Sechs Wohnungen für einen Gemeinde wie Eslarn seien nicht übertrieben. Unabhängig davon stünden im Gästehaus weiterhin Räume für eine andere Nutzungen zur Verfügung.
Die Räte beschlossen, den Mitwirkenden bei der Landtags- und Bezirkstagswahl für ihre Tätigkeit ein Erfrischungsgeld von 40 Euro zu gewähren. Das Gemeindeoberhaupt teilte mit, dass die Ausschreibung für den Ausbau der Staatsstraße Eslarn-Waidhaus abgeschlossen sei. Die Bauarbeiten für den Tillyplatz werden ausgeschrieben. Gäbl berichtete, die bisherige Leiterin der Eslarner Grundschule, Bianca Ederer, sei seit 1. August als Seminarrektorin bei der Regierung der Oberpfalz im Bereich Nord tätig. Bianca Ederer hatte zum Schuljahresbeginn 2015 die Leitung der Grundschule Eslarn übernommen. Nachfolgerin werde Katherina Merther.














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