15.03.2020 - 21:18 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

Martin Schregelmann bleibt Bürgermeister in Etzenricht

Martin Schregelmann konnte seinen Chefsessel im Rathaus für die CSU verteidigen und wurde mit 59,2 Prozent der Stimmen als Bürgermeister der Gemeinde Etzenricht wiedergewählt. Seine Konkurrentinnen zeigten sich als faire Verlierer.

Erleichtert über das Ergebnis zur Wiederwahl nimmt Martin Schregelmann seine beiden jungen Konkurrentinnen Moni Waldeck (links) und Lissy Waldeck (rechts) nach deren Gratulationen in den Arm.
von Autor WLRProfil

Vor der Ergebnisverkündigung hatten sich seine Konkurrenten Elisabeth Waldeck (UPW) und Moni Waldeck (SPD), sowie einige Anhänger der Bürgermeisterkandidaten vor dem Rathaus versammelt und warteten gespannt auf die Auszählung. Martin Schregelmann war bis zum Ergebnis der beiden Wahllokale angespannt. Er sagte: „Mit drei Kandidaten, die ins Rennen gehen, ist alles möglich und ich bin froh, wenn die Auszählungen vorbei sind.“

Die Stimmen im Rathaus schnell durchgerechnet und es zeichnete sich eine Stimmenmehrheit für Schregelmann ab. Es zeichnete sich ab, dass es keine Stichwahl geben werde.

Insgesamt haben von 1271 Stimmberechtigten 1018 Personen gewählt, was einer Beteiligung von 80,1 Prozent entspricht. Davon entfielen 598 Stimmen und somit 59,2 Prozent auf Martin Schregelmann (CSU), 226 Stimmen auf Elisabeth Waldeck (UPW), was 22,4 Prozent entspricht, und 186 Stimmen erhielt Monika Waldeck (SPD) und erreichte somit 18,4 Prozent der Wählerstimmen. Die beiden Damen waren mit ihrem respektablen Ergebnis zufrieden und sprachen Schregelmann Glückwünsche aus.

Nach der Bekanntgabe machte sich Erleichterung breit. Zu den ersten Gratulanten zählte Schregelmanns Ehefrau Andrea und die Kinder Florian und Franziska. Um die Zeit bis zum Endergebnis der Gemeinderatskandidaten abzuwarten, begaben sich die drei Parteien zu ihren Wahlpartys.

Gemeinderat Etzenricht:

Die Sitzverteilung im Gemeinderat hat sich nicht verändert. Da Reinhard Kleber und Julia Wallinger für die CSU nicht mehr angetreten sind, haben es zwei Neue für die CSU in den Gemeinderat geschafft. Bei UPW und SPD wurden die Bürgermeisterkadidatinnen hineingewählt.

CSU 41,4 Prozent, 5 Sitze: Josef Weidensteiner (915), Michael Feige (828), Renate Müller (684), Wolfgang Würschinger (623) Neu, Andreas Schiesl (510) Neu.

UPW 33,3 Prozent, 4 Sitze: Elisabeth Waldeck (948) Neu, Ulrich Danzer (813), Hans Beutner (778), Gabriela Bäumler (558).

SPD 25,2 Prozent, 3 Sitze: Monika Waldeck (799) Neu, Elke Waldeck (727), Rudolf Teichmann (606).

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