Der Friede in der Welt zählt angesichts der anhaltenden Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten und vieler weiterer Krisenregionen zu den drängendsten Anliegen unserer Zeit. In diesem Bewusstsein lud die Pfarrei St.-Sebastian Waldthurn unter der Leitung von Pfarrer Norbert Götz zur Friedenswallfahrt auf den Fahrenberg ein – und die Gläubigen folgten diesem Aufruf trotz regnerischer Witterung, die meisten mit dem Auto.
Von der Pfarrkirche St.-Sebastian in Waldthurn machen sich einige hartgesottene Fußwallfahrer trotz Dauerregen und teilweisem Nebel am Freitagabend zur Fußwallfahrt auf den einstündigen Weg hinauf zum „Heiligen Berg der Oberpfalz“. Betend und singend zogen die Teilnehmer mit Pfarrer Norbert Götz hinauf zum Fahrenberggipfel, getragen von der Hoffnung auf Frieden im Großen wie im Kleinen.
Ziel der Wallfahrt war auch die Fahrenberger Friedensmadonna, die bei normaler Sicht weithin sichtbar auf dem Ostgiebel der Wallfahrtskirche thront. Die etwa 3,50 Meter große Statue, deren Blick bewusst nach Osten gerichtet ist, gilt seit 70 Jahren als Zeichen des Gebets um Frieden. Segnend streckt sie mit dem Rosenkranz die Hand aus und erinnert an die Verantwortung der Menschen, sich unermüdlich für Versöhnung und Verständigung einzusetzen.
Pfarrer Götz meinte, dass gerade die Barmherzigkeit in der Welt oft abhanden gekommen sei. Jesus Christus sei die Barmherzigkeit. Hass, Kriege und Lügen seien heute oft ein gängiges Mittel, um eigene Interessen durchzusetzen.













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