14.09.2020 - 11:43 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Antrag: Gumpener Ortsschilder versetzen

CSU-Marktrat Hans Enslein sorgt sich um die Sicherheit in Gumpen. Er will, dass langsamer gefahren wird. Bürgermeister Matthias Grundler greift das Thema auf und sichert eine Prüfung zu.

Das Ortsschild von Gumpen steht nah am Ortsrand. CSU-Marktrat Hans Enslein vertritt die Meinung, dass ein Umsetzen nach Osten für deutlich mehr Sicherheit im Dorf sorgen würde.
von Werner RoblProfil

Die Sitzung des Marktgemeinderats nach der Sommerpause beginnt mit einer Schweigeminute für den verstorbenen Hausmeister der Burg, Gottfried Üblacker. Es stehen aber auch erfreuliche Themen auf der Tagesordnung des Falkenberger Gemeinderats.

Gottfried Üblacker, von vielen Falkenbergern „Gottl“ genannt, starb vor wenigen Tagen im Alter von nur 66 Jahren. Bis zu seinem Ruhestand war Üblacker Gemeindearbeiter. Bekannt war Gottfried Üblacker zuletzt aber als Hausmeister und – so Bürgermeister Matthias Grundler – als „gute Seele“ der Burg Falkenberg. „Gottfried Üblacker war für die Gemeinde Falkenberg immer aktiv.“ Man werde ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Der Bürgermeister bat vor der eigentlichen Gemeinderatssitzung um eine Schweigeminute.

Langjährige Erfahrung

Einstimmig beschlossen die Markträte, die Falkenbergerin Maria Haberkorn zur Familienbeauftragten zu bestellen. „Maria Haberkorn kennt die Belange der Familien“, verwies Bürgermeister Matthias Grundler auf ihre langjährigen, beruflichen Erfahrungen im Bereich der Jugendhilfe und Inklusion von Kindern mit Handicap. Angestoßen wurde die Bestellung auch von den Mitarbeiterinnen der Koordinierungsstelle „Frühe Hilfen“ (KoKi) am Landratsamt Tirschenreuth, ließ Bürgermeister Grundler durchblicken. Über die Bestellung und Entsendung habe der Marktrat zu entscheiden. Zudem unterstrich Grundler, dass die jeweiligen Kandidaten für das Amt des Familienbeauftragten kein Mitglied des Marktrates sein müssen. Vergeblich bat Matthias Grundler um weitere Vorschläge. Das Votum für Maria Haberkorn war dann einstimmig. Der Bürgermeister informierte, dass sich die neue Familienbeauftragte zeitnah persönlich vorstellen werde, um ihre Ziele und die künftige Arbeit näher darzulegen.

Erschließung gesichert

Mit dem Bauvorhaben eines Gumpener Landwirts beschäftigte man sich – seinerzeit noch als Bauvoranfrage – bereits vor einem Jahr. Damals wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Kein Widerstand regte sich auch vonseiten des Landratsamtes. „Der aktuell eingereichte Bauantrag auf Neubau eines Betriebsleiterwohnhauses mit Garage auf der Flurnummer 578, Gemarkung Gumpen, ist als privilegiertes Bauvorhaben zulässig“, verwies der Bürgermeister nun auf den entsprechenden Paragrafen im Baugesetzbuch. Die Erschließung sei gesichert. Die Abwasserentsorgung müsse mittels einer Kleinkläranlage erfolgen, ergänzte Grundler und empfahl, dem Antrag zuzustimmen. Das geschah einstimmig.

Beim Stichwort Gumpen meldete sich CSU-Marktrat Hans Enslein zu Wort und verwies auf die dort aufgestellten Ortsschilder. „Die Tafel im Osten steht viel zu nah am Ortseingang“, klagte der Gemeinderat. „Es wird schon lange Zeit, dass das Schild weiter zurück – in Richtung Staatsstraße – verlegt wird.“ Mit dieser Maßnahme würden die Autofahrer gezwungen, eher den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Enslein forderte einen Mindestabstand: 200 Meter vom Ortsrand entfernt. Bürgermeister Matthias Grundler versprach, dies mit dem Landratsamt abzustimmen, da es sich hier um eine Kreisstraße handelt.

Ebenso sollte man den Standort des Ortsschildes im Westen prüfen, bat Hans Enslein, die Gelegenheit wahrzunehmen, um beide Ortstafeln zu versetzen. Das Anliegen untermauerte Marktrat Gerhard Enslein. Der Kommunalpolitiker aus den Reihen der UBF sprach von einer „sinnvollen Maßnahme“, die der Sicherheit im Ort dienen würde. Dies unterstrich auch der Bürgermeister und versprach, die Angelegenheit zeitnah bei der dafür zuständigen Behörde vorzubringen.

Hier ein Bericht zur Juli-Sitzung des Marktgemeinderats Falkenberg

Falkenberg

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