03.11.2019 - 10:29 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Barrierefreie Toiletten am Burghof

Mit vielen Themen beschäftigte sich der Marktrat Falkenberg in seiner Oktobersitzung. Dabei ging es erneut auch um die Toilettenanlage am Burghof.

Die Errichtung einer barrierefreien Toilettenanlage am Burghof ist seit langem im Gespräch. Einstimmig wurde das Vorhaben jetzt endgültig auf den Weg gebracht.
von Werner RoblProfil

Bereits seit längerem beschäftigt sich der Marktrat mit der Errichtung einer barrierefreien Toilettenanlage am Burghof. Kosten soll die vom Architekturbüro Brückner und Brückner geplante und dem Landratsamt vorgestellte Maßnahme 203 445 Euro. Vonseiten der Bauaufsichtsbehörde folgten keinerlei Beanstandungen.

Inzwischen wurde die Variante, die auf dem Burggrundstück (Flurnummer 100) entstehen soll, auch mit dem Denkmalamt abgestimmt. Grünes Licht folgte nun auch einstimmig durch die Markträte.

Ebenfalls ohne Gegenstimme billigte das Gremium den Folgeentwurf für die Aufstellung des Bebauungsplanes "Pirker Weg". Hier hatte das Landratsamt eine Erweiterung des Bebauungsgebietes in Richtung Osten vorgeschlagen und - im speziellen - eine öffentliche Grünfläche mit passender Bepflanzung als "angemessene Ortsrandeingrünung" angeregt. Die Vor- und Nachteile erläuterte Emil Lehner. Entgegen des Vorschlages sprach sich der Architekt aber dafür aus, das geforderte Areal als "private Grünfläche" festzusetzen und die Gestaltung den Grundstückseignern überlassen. Dem "reduzierten" Vorschlag schlossen sich auch die Markträte an.

Einstimmig stattgegeben wurde auch dem 2. Entwurf für die Aufstellung des Bebauungsplanes "Pirker Weg". Dazu hatten sich 14 Träger öffentlicher Belange geäußert. Bedenken jedoch trugen die Regierung der Oberpfalz und das Landratsamt Tirschenreuth vor. Beide äußerten sich hinsichtlich des fraglichen Wohnflächenbedarfs, zudem forderte das Landratsamt eine weitere gestalterische Festsetzung. "Aus diesem Grund haben wir den Entwurf vom 25. Juni noch einmal überarbeiten lassen und mit Fakten untermauert", informierte Bürgermeister Bauer.

Die Details legte Emil Lehner vor. "Falkenberg ist aus einem Guss, wir wollen den Ort so auch den Generationen übergeben können", merkte der Architekt an. Fixiert habe man auch die Bedarfsmitteilung, die der Ortsentwicklung Rechnung trage. Lehner empfahl daher, seinen Argumenten für eine weitere Schaffung von Bauflächen zuzustimmen, um sie so den Behörden vorzulegen.

"Falkenberg hat sich verändert", sagte Lehner. "Wir müssen der Entwicklung Sorge tragen und weitere Bauflächen schaffen. Die Qualität des Ortes muss erhalten bleiben." Die Entwicklung des Orts bezeichnete er als positiv. Das müsse entsprechend auch umgesetzt werden, warb er um weitere bebaubare Grundstücke. "Wir brauchen Platz für alle Generationen." Nur wenn Falkenberg entsprechende Flächen anbieten kann, wird auch ein Zuzug erfolgen." Lehner betonte: "Ich glaube, dass es für den Ort ein Geschenk darstellt, dass der Trend weg von der Stadt und hin zum Land geht." Der Bedarf sei vorhanden.

Einstimmig gebilligt wurde zudem auch der überarbeitete Entwurf für die 2. Änderung des Bebauungsplanes "Hirtgartenweg". Der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung stünde damit nichts mehr im Wege, kommentierte Bürgermeister Bauer den danach einstimmig gebilligten Tagesordnungspunkt, zu dem Emil Lehner ebenfalls Stellung nahm.

"Die Fülle der Grundstücke wird verschmolzen. Aus einzelnen werden zwei", kommentierte Bürgermeister Bauer die Zusammenlegung einiger Grundstücke am Tagungszentrum "In der Schwaige". Die damit neu entstandenen Flächen sollen der Allgemeinheit zu Nutzung für den "allgemeinen Gebrauch" - so der Rathauschef - zur Verfügung stehen. Der Beschluss, über den sich auch die Anlieger informierten, erging einstimmig.

Auf Anfrage erläuterte Bürgermeister Herbert Bauer noch einmal auch die Fördermöglichkeiten für die Sanierung des Weges an der Hammermühle. Hier ergeben sich zwei Möglichkeiten der Bezuschussung erklärte der Gemeindechef. "Würde der Antrag seitens der Gemeinde gestellt, dann kann das Vorhaben mit 70 Prozent bezuschusst werden." Sollte der Antrag von privater Hand gestellt werden, liege der Fördersatz lediglich bei 50 Prozent. Welche Möglichkeit zum Tragen kommen wird, ließ Bauer aber noch offen.

Der Pirker Weg war erneut Gegenstand der Marktratssitzung.
Behandelt wurde im Gemeinderat auch die Verschmelzung von Teilflächen in der Schwaige. Sie sollen der Allgemeinheit für eine Nutzung zur Verfügung gestellt werden, ließ der Bürgermeister verlauten.

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