14.01.2020 - 15:28 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Distner setzt auf Ausbildung

Langjährige Mitarbeiter zeichnete die Firma Distner Fenstertechnik zum Jahresauftakt aus. Die Freude über die sehr gute Auftragslage wurde nur durch den Fachkräftemangel getrübt.

Langjährige und verdiente Mitarbeiter ehrte die Firma Distner Fenstertechnik im "Kramerstodl" in Falkenberg. Das Bild zeigt die Jubilare mit Firmenchef Hubert Distner, Junior Florian Distner und dem Wiesauer Bürgermeister Toni Dutz (von rechts).
von Werner RoblProfil

Hubert Distner, der seit 1980 das Unternehmen leitet, und der Wiesauer Bürgermeister Toni Dutz richteten zu Beginn der Feier Grußworte an die zahlreichen Mitarbeiter und Gäste. Beim Festabend im "Kramerstodl" gingen Vater und Sohn Distner aber auch auf die vergangenen Jahre ein. „Zweifellos gab es auch Stolpersteine und Hürden, die es zu überwinden galt“, informierten Hubert und Florian Distner über den Weg ins "digitale Handwerks-Zeitalter“.

„Eine mehr als positive Auftragslage und das moderne Produktportfolio prognostizieren eine stabile Lage“, fasste der Juniorchef den Ausblick auf die kommenden Jahre zusammen. Man habe viel investiert und viele Umstellungen hinter sich gebracht. Die Firma habe sich eigentlich "neu erfunden" mit Schwerpunkten auf modernere und marktgerechtere Produkte. Dazu gehörten stahllose Kunststoff-Fenster mit verklebter Scheibe und Sicherheitsbeschlägen.

„Mit diesem Standard möchten wir ein Zeichen setzen, um uns auf dem Markt in Sachen Sicherheit, Komfort und energetischen Vorteilen deutlich abzuheben“, erklärte Florian Distner. Die neuen Produkte mit dem Markennamen "Vivo" fänden bei den Kunden großen Anklang. Die beiden Chefs informierten über weitere Projekte, die an den Standorten Wiesau und Plauen umgesetzt werden sollen.

„Zum Erfolg trägt unser eingespieltes Team bei, angefangen von der Beratung über die Montage, durch einen strukturierten Arbeitsablauf und den gewohnten Service", hieß es bei der Feier. Man sei sich bewusst, dass die aktuell fehlenden Fachkräfte und Auszubildenden eine große Herausforderung sind.

„Dem Nachwuchs-Problem müssen wir uns beherzt stellen“, erklärte Hubert Distner im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. „Nur wenn wir den Schwung der Digitalisierung nutzen und auf unsere künftige Generation aufbauen, können wir den Facharbeitermangel langfristig beheben.“ Ein Herzensanliegen sei es, den Mitarbeitern aller Generationen eine Perspektive zu geben. Bereits ergänzt worden sei das Team durch einen jungen Schreinermeister mit fundierten EDV-Kenntnissen, der als Ausbildungsleiter im Unternehmen eine wichtige Rolle spiele. „2020 werden wir unsere Mitarbeiter weiter an Schulungen teilnehmen lassen und die Vernetzung der Standorte Wiesau und Plauen vorantreiben“, sagte Florian Distner. Im Entstehen sei eine neue Homepage. Distner wolle auch künftig ein zuverlässiger Fachbetrieb für Fenster und Türen, aber auch ein attraktiver Arbeitgeber sein.

Ehrungen:

Distner zeichnet langjährige Mitarbeiter aus

"Ich bin richtig stolz", gestand Florian Distner, als er zum Höhepunkt des familiären Mitarbeiterabends kam. Für 10 Jahre Treue wurden Christine Eismann, Sylvia Lang und Hubert Honisch ausgezeichnet. Der Firma gehören seit 20 Jahren Andreas Wege, Hubert Dagner, Ulf Büschel und Thomas Kemnitzer an. 25 Jahre sind Elke Scharnagl und Marcus Maier dabei. Eingetreten vor 35 Jahren sind Andrea Walta, Thomas Götz und Roland Weyh. Rainer Zaha arbeitet seit 40 Jahren bei der Firma Distner.

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