09.02.2020 - 15:13 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Einstimmiges Votum für Förderantrag

Der Sanierung des Ortskernes, die Neugestaltung des Burgumgriffes, zudem mehrere Maßnahmen in der Förderoffensive Nordostbayern: Falkenberg hat sich einiges vorgenommen. Bei der Marktratssitzung wurden die Fördermöglichkeiten beleuchtet.

Der Markt Falkenberg will bald die Arbeiten am sogenannten Burgumgriff, bzw. die Sanierung des Gewölbekellers (untere Bildmitte) am Kommunbrauhaus in Angriff nehmen. In der zurückliegenden Sitzung wurden die Fördergelder beantragt.
von Werner RoblProfil

Die geplanten Maßnahmen in Falkenberg erörterte Bürgermeister Herbert Bauer. Auch ließ er anklingen, dass dazu Eigenmittel bereitzustellen seien. Im Einzelnen betreffen die Maßnahmen die Neugestaltung des Burgumgriffs. Dabei sollen auch die Toilettenanlagen beim Torhaus und die Neugestaltung der Zufahrt - laut Bauer - "mit Anlage von Parkplätzen" baldmöglichst in Angriff genommen werden.

Fortgeführt werde auch das kommunale Förderprogramm, ergänzte der Bürgermeister. Hierfür nannte Bauer einen geplanten Zeitraum bis 2023. Weiteres Thema war die Modifikation der Gestaltungsrichtlinien zur Erhaltung der Dachlandschaften und Fassaden im Ortskern. Darüber wurde mit dem Weidener Städteplaner Dr. Emil Lehner vor einigen Monaten bereits diskutiert. Ziel war es, die vorhandene Satzung neu zu formulieren.

Stichwort Förderoffensive Nordostbayern: "Hierfür werden 90 Prozent gewährt", informierte der Gemeindechef und nannte die Modernisierung des Gewölbekellers am Brauhaus bzw. an der Schwaige, der man sich in den kommenden Monaten widmen möchte. Die noch nicht abgerechneten Kosten für den bereits vollzogenen Abbruch eines Anwesens in der Tirschenreuther Straße werde man 2020 fortschreiben, informierte Bauer.

Folgen ließ er zudem die geplante Sanierung des Anwesens Gasthof "Roter Ochse". Der Markt Falkenberg beteiligt sich daran mit 100 000 Euro. Der zugesagte Anteil sei bereits im Gemeindehaushalt eingeplant. Als letzten Punkt erwähnte Bauer die Sanierungs- und Umbaumaßnahme eines Anwesens am Kindergartenweg. Mit 28 000 Euro beteiligt sich der Markt daran. "Der Betrag wird gleichmäßig auf zwei Jahre verteilt. Bauer rechnete vor: "Insgesamt werden wir bei der Regierung der Oberpfalz für das laufende Jahr 1 117 000 Euro an Fördergeldern beantragen müssen." 2021 würden für die städtebaulichen Einzelmaßnahmen 752 000 Euro und in den Folgejahren 500 000 bzw. (2023) 400 000 Euro aus Regensburg benötigt. Bauer versprach: "Die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel werden wir bereitstellen." Einstimmig wurden die Antragsunterlagen von den Markträten bestätigt, um die ins Auge gefassten Maßnahmen auf den Weg bringen zu können.

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.