Falkenberg
24.02.2026 - 16:18 Uhr
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Garagenbrand in Seidlersreuth, während die Landratskandidaten diskutieren

Rund 1500 Bürger verfolgen am Montag die Diskussion der sechs Landratskandidaten für den Landkreis Tirschenreuth auf Burg Falkenberg. Nicht alle Zuschauer sind bis zum Schluss dabei, weil in Seidlersreuth bei Falkenberg eine Garage brennt.

Eine Garage samt Holzschuppen wurde am Montagabend in Seidlersreuth ein Raub der Flammen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Bild: Florian Trißl
Eine Garage samt Holzschuppen wurde am Montagabend in Seidlersreuth ein Raub der Flammen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Die vom Kreisjugendring Tirschenreuth organisierte und live ins Internet übertragene Podiumsdiskussion der sechs Landratskandidaten neigte sich bereits dem Ende zu, als im Tagungszentrum der Burg Falkenberg von außerhalb Sirenengeheul zu vernehmen war. Landrat Roland Grillmeier sprach gerade über das Thema Gesundheit, als auch die knapp 1500 Zuschauer an ihren PCs und Tablets den Alarm hörten, der die Brandschützer zu einem Garagenbrand nach Seidlersreuth rief.

Zu ihnen gehörte Roland Lindner. Der Kommandant der Feuerwehr Gumpen hatte sich ebenfalls zur Live-Übertragung eingeloggt. Da laut Bericht der Polizei Tirschenreuth die Alarmierung gegen 20.30 Uhr eingegangen war, bekam er das Ende der Diskussion aber nicht mehr mit. Mit "seinen" Aktiven eilte er in den Falkenberger Ortsteil, ebenso wie die Feuerwehren aus Falkenberg, Wiesau, Mitterteich und Schönhaid-Leugas, wo er den Einsatz leitete. Trotz des Großaufgebots war die Garage samt Holzschuppen nicht mehr zu retten. Beides brannte laut der Tirschenreuther Polizei vollständig nieder. Den Schaden gibt sie hier mit 100.000 Euro an.

Gemeldet worden sei ein ausgedehnter Brand auf einem größeren Anwesen, berichtet Roland Lindner am Dienstag auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien. Rund 80 Einsatzkräfte sind demnach aktiv in die Brandbekämpfung eingebunden gewesen, hinzu kamen weitere "120 bis 140 Leute im Bereitstellungsraum", schätzt er.

Roland Lindner ist zufrieden mit dem Einsatz, der für den Großteil der Brandschützer gegen Mitternacht und für den letzten Rest der eingesetzten Aktiven nach der Brandwache und vereinzelten Nachsichten erst am Dienstagvormittag endete. Es hätte "ganz anders ausgehen können", sagt er mit Verweis auf ein in nur zwei Metern Entfernung stehendes Wohnhaus. Doch ein Übergreifen konnte auch dank der Wetterlage und des vorgezogenen Daches, was "wie eine Abschirmung wirkte", verhindert werden.

Und noch wichtiger: "Es kam keine Person zu schaden", berichtet der Kommandant. Zum Zeitpunkt der Alarmierung sei niemand zu Hause gewesen. Die Feuerwehr habe wohl ein Nachbar verständigt.

Wie das Feuer entstand, ist noch unklar. Die PI Tirschenreuth hat nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Neben den genannten Feuerwehren waren unter anderem auch die Drohneneinheit der Feuerwehr Wiesau mit Wärmebildkamera und ein THW-Fachberater mit vor Ort.

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