02.01.2020 - 09:33 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Leben und arbeiten in Falkenberg lohnenswert

Im Tagungszentrum unterhalb der Burg hatte Bürgermeister Herbert Bauer am ersten Tag des zum Empfang eingeladen. Es war der letzte in seinem Amt als Rathauschef der Gemeinde Falkenberg.

Am Vormittag des Neujahrstags hatte der Markt Falkenberg zum Empfang im Tagungszentrum eingeladen.
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Im Tagungszentrum unterhalb der Burg hatte Bürgermeister Herbert Bauer am ersten Tag des neuen Jahres zum Empfang eingeladen. Es war der letzte in seinem Amt als Rathauschef der Gemeinde Falkenberg.

Die ersten Takte der Falkenberger Zoiglmusik, die nach 44 Jahren ihren Abschied von der Bühne ankündigte, galt dem neuem Jahr 2020. Es wurde händeschüttelnd als erste Kommune mit einem Neujahrsempfang im Landkreis willkommen geheißen.

"An den Polen, aber auch in einigen Ländern wird das Eis immer dünner", zitierte Bürgermeister Herbert Bauer einen Kommentar, der vor wenigen Tagen in einer überregionalen Zeitung zu lesen war. Mit den Worten Erich Kästners fügte er hinzu: "Wird's besser, wird's schlimmer? Seien wir ehrlich. Das Leben ist immer lebensgefährlich." Rückbesinnung und Standortbestimmung seien vorzunehmen. "Es gilt, in das Jahr, das vor uns liegt, unsere Wünsche und Sorgen hineinzulegen." Bauer, der in seinen Neujahrsansprachen regelmäßig Zitate einstreut, fügte die Worte Gabriel Laubs hinzu. Der polnische Schriftsteller sagte einmal: "Der Jubel über den Jahreswechsel ist ziemlich banal. Ein neues Jahr kommt jedes Jahr wieder." Jahre seien eine ziemlich solide Ware und werden pünktlich geliefert.

Unerlässlich, um die Zukunft zu gestalten, sei ein Traum, betonte Bauer an anderer Stelle. "Wir, so denke ich, glauben an unsere Zukunft, an unsere Potenziale und an unserer Tatkraft." Es sei lohnenswert in Falkenberg zu wohnen oder dort zu arbeiten, stellte der Redner fest. Bauer blickte auf das Jahr 2019 zurück. "Es war ein Jahr mit vielen folgenreichen und wegweisenden Entscheidungen; nicht nur in der Welt, auch in Falkenberg." Bauer leitete zum letzten Mal den Neujahrsempfang.

Der amtierende Bürgermeister überlässt nach den Kommunalwahlen sein Amt einem Nachfolger. Als Dankeschön dafür, dass sie ihm stets den Rücken stärkte, überreichte er seiner Frau Hedwig einen Blumenstrauß.

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