27.09.2019 - 11:00 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Reparatur der Brücke noch immer offen

Wann die Brücke an der Hammermühle saniert wird, ist noch immer nicht geklärt. Der Steg über die Waldnaab war Thema der öffentlichen Marktratssitzung, die aber angesichts der überschaubaren Punkte rasch beendet war.

Noch immer ist die Brücke an der Hammermühle nicht repariert. In der Gemeinderatssitzung aber wurde bekannt, dass die Gemeinde nicht in der Pflicht steht.
von Werner RoblProfil

Bis zuletzt war man sich im Falkenberger Marktrat unschlüssig, wer die Reparatur der beschädigten Waldnaab-Brücke beim Wanderparkplatz bezahlen muss. "Die Gemeinde ist aber außen vor", kommentierte Bürgermeister Herbert Bauer ein kürzlich eingegangenes Schreiben des Landratsamtes Tirschenreuth. Fazit der Mitteilung: Der Übergang erschließt kein Grundstück der Gemeinde. Betroffen davon seien aber 18 andere Beteiligte, mit denen jetzt eine Einigung erzielt werden müsse, erklärte der Bürgermeister. "Wir werden ein Treffen einberufen", fügte er hinzu und ergänzte, dass eine gütliche Einigung, die auch vom Landratsamt empfohlen werde, wünschenswert sei.

Viele Beteiligte

Noch keine Lösung zeichnet sich für den Verbindungsweg von der Staatsstraße zum Bodenreuther Weg ab. Bereits vor einigen Wochen wurde der Wunsch nach einer innerörtlichen Entlastung für den landwirtschaftlichen Verkehr laut. "Bei dem Vorhaben müssen viele Beteiligte gehört werden", erklärte Bürgermeister Herbert Bauer.

Auch der Markt Falkenberg kommt nicht umhin, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Das Amt wurde mit sofortiger Wirkung Amtmann Daniel Völkl von der Verwaltungsgemeinschaft Wiesau übertragen. Wegen des Ausscheidens von Harald Seitz aus dem Rathaus betreute Völkl die Aufgaben zuletzt kommissarisch. Einstimmig und ohne weitere Kommentare seitens des Marktrates wurde Völkl auch als Wahlleiter für die bevorstehenden Kommunalwahlen in Falkenberg bestellt. Vertreterin ist Kämmerin Petra Wach.

Neuer Kälberstall

Einstimmig genehmigt wurde der Bauantrag zur Erweiterung eines bestehenden Milchviehlaufstalls und zum Neubau eines Kälberstalles in der Gemarkung Gumpen. Nach Überprüfung der Unterlagen war man sich einig, dem Bauvorhaben "grünes Licht" zu erteilen.

Zur Abstimmung kam auch ein weiterer Antrag, den ein anderer Bauwilliger eingereicht hatte. Errichtet werden darf ein neues Betriebsleiter-Wohnhaus in Gumpen. Das Grundstück liegt im Außenbereich des Dorfes. "Das Bauvorhaben dient einem landwirtschaftlichen Betrieb." Es sei daher privilegiert zulässig, erklärte Bürgermeister Herbert Bauer mit Blick auf das Baugesetzbuch. Zu klären sei aber noch, ob die Abstandsflächen zum Nachbarn eingehalten werden. Die Erschließung ist gesichert, hieß es. Das Abwasser muss über eine Kläranlage nach dem Stand der Technik in den Kanal eingeleitet werden.

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