04.05.2021 - 13:31 Uhr
FensterbachOberpfalz

Fensterbacher Räte auf Tour: Anschauen und dann entscheiden

Es hat sich viel angesammelt. Manches wäre mit wenig Aufwand finanziert, anderes würde einiges kosten. Nach über einem Jahr geht der Fensterbacher Gemeinderat wieder auf Besichtigungstour und lässt sich vom Bürgermeister informieren.

Die Urnenwand auf dem Dürnsrichter Friedhof soll noch heuer erweitert werden. Der Gemeinderat ließ sich vor Ort informieren und erfuhr, dass die Hauptlast der Arbeiten beim Bauhof liegt. Einzelheiten dazu erläuterte der dem Gremium angehörende Bauhofbedienstete Peter Neidl (rechts).
von Autor HOUProfil

Manches ist weitaus besser einzuschätzen, wenn man es persönlich in Augenschein nimmt. Zum Beispiel ein Friedhof, dessen Planung der Kommune obliegt. In Dürnsricht startete die Rundreise der Gemeinderäte, wobei die Erweiterung einer Urnenwand im Blickfeld stand.

Das bisher vorhandene Objekt ist belegt, nun muss quasi "angebaut" werden. Das wird, wie Bürgermeister Christian Ziegler informierte, heuer noch geschehen. Der gemeindliche Bauhof wird sich an den Arbeiten federführend beteiligen, wobei die Erweiterung der bisher schon bestehenden Urnenwand gleichen wird. Genaue Kosten lassen sich noch nicht einschätzen. Sie werden allerdings im fünfstelligen Bereich liegen. Wie das alles vonstatten gehen soll, berichtete der dem Gremium angehörende Bauhofbedienstete Peter Neidl.

In Freihöls beginnt demnächst der Breitbandausbau. Die vertraglichen Regelungen mit einer Firma sind dafür getroffen. Doch nun stellte sich die Frage: Wenn schon die Gehsteige in der Ortschaft zur Kabelverlegung aufgerissen werden, müssten sie dann, weil teilweise marode, nicht auch gleich erneuert werden? "Das sollten wir machen", schlug der Bürgermeister vor und fand Zustimmung bei den Räten. Ob die Trottoirs dann wieder asphaltiert oder möglicherweise gepflastert werden, soll ein angestrebter Preisvergleich ergeben.

Freihöls hat keinen Kinderspielplatz. Er könnte auf ein größeres und in der Vergangenheit verwahrlostes Grundstück im Zugangsbereich des Bahnhofs kommen. Nach längerer Suche ist es Bürgermeister Ziegler gelungen, bei der Deutschen Bahn einen Ansprechpartner zu finden. "Es bestünde Verhandlungsbereitschaft", ließ Ziegler erkennen und wurde vom Gemeinderat ermuntert, Gespräche wegen eines Erwerbs dieses früher als Garten genutzten Areals aufzunehmen.

In Knölling haben die Schützen das Dach ihres Vereinsheims erneuert. Das Projekt kostete rund 15 000 Euro, für das Schützenmeisterin Gisela Zerbian beim Besuch des Gemeinderats um einen Zuschuss bat. Der wurde zwar nicht sofort bewilligt, doch es gab Signale dafür. Ganz nebenbei erfuhr das Gremium Erfreuliches: Mitglieder des Vereins haben es erneut geschafft, in deutsche Nationalkader aufzusteigen. "Eigengewächse", wie Gisela Zerbian stolz bekundete.

Am Bauhof der Gemeinde klang die Rundreise aus. Weil die traditionelle Einkehr nach solchen Besichtigungsfahrten coronabedingt nicht möglich war, gab es im Freien ein Getränk zu Bratwurstsemmeln. Allerdings wartete auch dort Nachholbedarf auf das Gremium. Zwar sei der Fuhrpark des Bauhofs grundlegend erneuert worden, unterstrich der Bürgermeister. Doch es gebe Gebäude, die wirklich dringend der Erneuerung bedürften. Dabei fielen die Blicke auf Unterstellhallen, die zeitgemäßen Unterkünften längst nicht mehr entsprechen.

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